Der Schulanfang ist geschafft, die Ranzen gepackt, die Büros wieder besetzt. Doch was wäre, wenn das wahre Abenteuer jetzt erst beginnt — im September? Denn während Frankreich in den Alltag zurückkehrt, leert sich das Mittelmeer, die Preise sinken um 25 bis 40 % im Vergleich zu Juli-August, und das Wetter bleibt herrlich. Laut Famille France Trotteuse ist es Ende Juni und Anfang September 20 bis 40 % günstiger als im August, bei vergleichbaren Temperaturen und deutlich weniger Menschenmassen.
Ob Sie als Eltern das erste verlängerte Wochenende des Schuljahres nutzen oder als kinderlose Reisende die Freiheit des Septembers genießen — hier sind 10 Reiseziele zum Sparpreis: von Mittelmeer-Klassikern über versteckte Balkan-Perlen bis hin zu zwei Fernreisen, die alles verändern. Der goldene Reisemonat beginnt jetzt.
1. Sizilien — Die Insel, die niemals schläft (aber im September endlich zur Ruhe kommt)

September ist der Monat, um Sizilien zu entdecken. Laut Carnets de Voyages bleiben die Temperaturen angenehm (20–26°C), während sich die Sommermassen auflösen. Das Mittelmeer, nach dem Sommer noch warm, lädt zu herrlichem Baden in neu gewonnener Ruhe ein. Es ist auch Weinlesezeit am Ätna — ein authentisches Erlebnis, das im Hochsommer unmöglich ist.
Budget-technisch rechnen Sie mit etwa 1.000 € für eine Woche zu zweit im 3-Sterne-Hotel (Flüge inklusive), gegenüber 1.500 € All-inclusive laut Promoséjours. Die Stadt Enna im Herzen der Insel bleibt vom Massentourismus verschont: mittelalterliche Burg, atemberaubende Panoramen und noch günstigere Preise.
Mieten Sie ein Auto, um die Insel frei zu erkunden. Starten Sie in Palermo, fahren Sie zum Tal der Tempel in Agrigent und beenden Sie die Tour am Ätna von Taormina aus — eine Route, die Sie direkt auf Pixidia planen können.
- Fast menschenleere Strände an der Scala dei Turchi und San Vito lo Capo
- Weinlese an den Hängen des Ätna (Nerello Mascalese)
- Street Food in Palermo: Arancini, Panelle, Granita für 2–3 €
- UNESCO-Stätten: Tal der Tempel, Villa Romana del Casale
2. Die Albanische Riviera — Das bestgehütete Geheimnis des Balkans

Noch vom Massentourismus verschont, bietet Albanien Strände, die den griechischen Inseln in nichts nachstehen — zu einem Bruchteil des Preises. Laut Simbye ist Albanien 30–50 % günstiger als Griechenland oder Kroatien bei vergleichbaren Erlebnissen. Gut essen für 4–8 €, Kaffee für 1 €, Pensionen ab 20–30 € pro Nacht.
Wie Cindiaries berichtet, ist September-Oktober ideal: Das Wasser ist noch warm zum Schwimmen, die Strände sind deutlich leerer, und Orte wie Berat, Gjirokastër oder Butrint lassen sich bei erträglicher Hitze erkunden. Durchschnittliches Budget für 7 Tage zu zweit: 900–1.600 € (ohne Flüge).
Albanien ist nicht in der EU: „Roam like at home » gilt nicht. Besorgen Sie sich vor der Abreise eine eSIM, um Roaming-Gebühren zu vermeiden.
- Ksamil: türkisfarbenes Wasser wie auf den Malediven, ohne den Preis
- Saranda: authentischer Badeort, ehemaliges Fischerdorf
- Gjirokastër und Berat: zwei UNESCO-Städte mit einzigartiger osmanischer Architektur
- Butrint: UNESCO-Archäologiepark am Meer
3. Bulgarien — Europa günstig erleben, vom Schwarzen Meer bis Plovdiv

Oft übersehen, ist Bulgarien seit Januar 2026 Mitglied der Eurozone, was das Bezahlen vereinfacht. Laut Air Journal kommt ein Tourist mit 40–60 € pro Tag aus — die Lebenshaltungskosten liegen etwa 33 % unter dem französischen Niveau.
Laut Vivre en Bulgarie sind Nessebar — ein UNESCO-Schatz auf einer Felsenhalbinsel — und Sozopol mit seinen Holzhäusern und Kunstgalerien zwei Perlen, die darauf warten, entdeckt zu werden. Im September fallen die Preise um 30–50 % gegenüber dem Sommer, und Sie genießen goldene Sandstrände in aller Ruhe.
- Nessebar: UNESCO-Festungsstadt, tausendjährige byzantinische Kirchen
- Sozopol: Bohème-Atmosphäre, Kunstgalerien, erschwingliche Meeresfrüchte
- Plovdiv: Europäische Kulturhauptstadt, wunderschöne Altstadt
- Sofia: Alexander-Newski-Kathedrale, Museen, lebhaftes Nachtleben
Wählen Sie Sozopol statt Sunny Beach für Authentizität. Mit einem Paar-Budget von 500–900 € (Flug inklusive) für eine Woche ist es eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse Europas.
4. Portugal — Douro und Alentejo, fernab der Massen in Lissabon

Laut BforBank sind die Lebenshaltungskosten in Portugal 20 % niedriger als in Frankreich. Im September beginnen Unterkünfte ab 49 € pro Nacht, und die Strände sind wieder zugänglich ohne den Sommeransturm. Voyages Dernière Minute bestätigt: Juli-August bedeutet +25 bis 30 % Aufschlag bei Unterkünften und Flügen.
Während Lissabon und Porto das Budget strapazieren, bieten die Regionen Douro und Alentejo unvergleichliche Alternativen: terrassierte Weinberge, weiße Dörfer an Berghängen, wilde Strände an der Vicentinischen Küste. Durchschnittliches Budget: 650–1.100 € pro Person für eine Woche.
- Douro-Tal: Flusskreuzfahrt und Portweinverkostung
- Küsten-Alentejo: wilde Strände, Fischerweg (Rota Vicentina)
- Évora: UNESCO-Museumsstadt, Römischer Tempel, Alentejo-Küche
- Weiße Dörfer: Monsaraz, Marvão, Mértola — Portugal abseits der Touristenpfade
5. Kvarner in Kroatien — Die Adria ohne die Massen von Dubrovnik

Jeder kennt Dubrovnik und Split, im Sommer überfüllt. Der Kvarner Golf — Opatija, die Inseln Cres, Lošinj und Krk — bietet die gleiche adriatische Schönheit mit deutlich weniger Menschenmassen. Im September ist das Meer noch 24°C warm und die Unterkunftspreise sinken deutlich.
Laut Ton-Voyage senkt eine Reise im September statt Juli-August die Preise um 20–30 %. Opatija, das „Nizza der Adria » genannt, bietet einzigartige k.u.k.-Architektur, spektakuläre Küstenpromenaden und hervorragende Meeresfrüchte-Gastronomie.
- Opatija: das „Nizza der Adria », Belle-Époque-Promenaden und Paläste
- Insel Cres: wilde Natur, freilebende Gänsegeier, abgelegene Buchten
- Insel Lošinj: natürliche Aromatherapie, Delfine in der Bucht
- Nationalpark Risnjak: Wandern nur 1 Stunde von der Küste entfernt
6. Madeira — Der ewige Frühling im Atlantik

Madeira genießt ein subtropisches Klima, das die Insel ganzjährig angenehm macht, doch der September bietet einen entscheidenden Vorteil: Die Niederschläge sind auf dem Tiefstand und die Sonnenstunden auf dem Höchstand. Laut Evaneos ist es die optimale Zeit zum Wandern entlang der Levadas (Bewässerungskanäle), jener weltweit einzigartigen Pfade durch Lorbeerwälder und Vulkanlandschaften.
Die Insel ist kein klassisches Strandziel: Sie ist ein Paradies für Wanderer, Naturliebhaber und Feinschmecker. Madeirawein, lokale exotische Früchte und Poncha (traditioneller Cocktail) gehören zum Erlebnis. Unterkunftsbudget: ab 50 € pro Nacht für eine Wohnung mit Meerblick.
- Levadas: 3.000 km einzigartige Wanderwege
- Pico do Arieiro (1.818 m): Sonnenaufgang über den Wolken
- Funchal: Lavradores-Markt, tropischer Botanischer Garten
- Naturschwimmbecken von Porto Moniz: Baden im Vulkangestein
7. Nordvietnam — Asien in der Nebensaison, zum Preis eines Wochenendes in der Provence

Laut Tonkin Voyage markiert der September den Übergang zum Herbst in Nordvietnam: Die Niederschläge nehmen ab, die Reisterrassen leuchten in sattem Grün kurz vor der Ernte, und die Touristenzahlen sind auf dem Tiefpunkt. Die Halong-Bucht, Sapa und Ninh Binh lassen sich in seltener Ruhe erkunden.
Ein Hin- und Rückflug Deutschland–Hanoi kostet zwischen 600 und 1.150 € laut Tour du Mondiste. Vor Ort ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar: eine Phở kostet 1,50 €, ein komfortables Hotel 20–40 €/Nacht, eine Übernachtungskreuzfahrt in der Halong-Bucht 80–150 €.
Meiden Sie Zentralvietnam (Hué, Hội An) im September: Risiko starker Regenfälle und Überschwemmungen. Konzentrieren Sie sich auf den Norden (Hanoi, Sapa, Halong) und eventuell den Süden (Ho-Chi-Minh-Stadt).
- Halong-Bucht: Kreuzfahrt zwischen 1.600 Karstinseln
- Sapa: Reisterrassen, Begegnungen mit ethnischen Minderheiten
- Ninh Binh: die „terrestrische Halong-Bucht », Pagoden und Höhlen
- Hanoi: Altstadt, Street Food an jeder Ecke
8. Marokko — Essaouira, Fès und Chefchaouen in der Sanftheit des Septembers

September ist die ideale Zeit für Marokko: Die Küstentemperaturen von Essaouira bleiben frisch (22–26°C), der Atlantikwind vertreibt die Sommerhitze, und die Menschenmassen sind verschwunden. Wie Je Suis Maman Magazine bemerkt, gehört Marokko zu den Reisezielen, wo die Preise außerhalb der Hauptsaison erheblich sinken.
Fès und Chefchaouen, die blaue Stadt, lassen sich in absoluter Ruhe erkunden. Ein Abendessen zu zweit im Riad kostet 15–25 €, ein Riad mit Pool 40–80 € pro Nacht. Marokko bietet völlige Exotik nur 3,5 Flugstunden von Deutschland entfernt.
- Essaouira: Fischerhafen, Windsurfen, UNESCO-Medina, Gnaoua-Musik
- Chefchaouen: die blaue Stadt, Fotomotive an jeder Ecke
- Fès: die größte Medina der Welt, Gerbereien, Kunsthandwerk
- Atlas: Wandern zu Berberdörfern, Übernachtung in Berghütten
9. Budapest und der Plattensee — Ungarns Chic zum kleinen Preis

Budapest verbindet architektonische Grandeur mit günstigen Preisen wie kaum eine andere europäische Hauptstadt. Im September sind die Temperaturen ideal zum Erkunden zu Fuß, die Terrassen der Ruinenbars sind noch geöffnet, und die historischen Thermalbäder (Széchenyi, Gellért, Rudas) lassen sich ohne Sommerandrang genießen.
Der Plattensee (Balaton), Ungarns „Binnenmeer », nur 1,5 Stunden von Budapest entfernt, bietet einen unerwarteten Badeausflug: Badacsony-Weinberge, Thermaldorf Hévíz, vulkanische Sandstrände. Im September fallen die Preise um 30–40 % gegenüber dem Sommerhoch. Eine vollständige Mahlzeit im ungarischen Restaurant: 8–15 €, Eintritt Széchenyi-Bad: 25 €.
- Historische Thermalbäder: Széchenyi (Freiluft), Gellért (Jugendstil), Rudas (osmanisch)
- Budapester Ruinenbars: Szimpla Kert und Nachbarn im Jüdischen Viertel
- Plattensee: Badacsony-Weinberge, Halbinsel Tihany
- Gastronomie: Gulasch, Lángos, Baumstriezel, Tokaj-Weine
10. Tansania und Sansibar — Große Safari, dann Füße im Sand

September fällt mit dem Ende der Großen Migration in der Serengeti zusammen — Millionen von Gnus und Zebras überqueren den Mara-Fluss in einem unvergleichlichen Naturschauspiel. Sansibar genießt dann trockenes, sonniges Wetter mit Indischem-Ozean-Temperaturen von 27–28°C und deutlich weniger Touristen als im Dezember-Januar.
Es ist das teuerste Reiseziel unserer Auswahl, aber der September bietet Safari- und Unterkunftspreise, die 20–30 % niedriger als in der Hauptsaison (Dezember-Februar) sind. Eine 3-tägige Serengeti-Safari beginnt bei etwa 800–1.200 € pro Person, und Boutique-Hotels auf Sansibar bieten Nächte ab 60–100 € im September.
- Serengeti: Große Migration, Big Five, Sonnenuntergänge über der Savanne
- Ngorongoro: der größte bewohnte Krater, einzigartige Wildtierkonzentration
- Sansibar: UNESCO Stone Town, Nungwi-Strände, Schnorcheln bei Mnemba
- Safari + Strand-Kombination: 5 Tage Busch + 5 Tage Entspannung
Praktische Informationen für Ihre Septemberreise
Bleiben Sie ab der Landung in über 200 Ländern verbunden. Sofortige Aktivierung, keine physische SIM-Karte nötig.
Ab 4,50 €Umfassender Schutz (Arzt, Gepäck, Stornierung) für sorgenfreies Reisen.
Ab 0,99 €/TagHäufig gestellte Fragen
Wie viel kann man sparen, wenn man im September statt im August reist?
Laut Famille France Trotteuse steigen die Flugpreise in der ersten Augustwoche um bis zu 47 % gegenüber Juni. Im September sind Unterkünfte 20–40 % günstiger als im Hochsommer, und touristische Aktivitäten bieten oft Nebensaison-Tarife. Bei einem einwöchigen Mittelmeerurlaub zu zweit erreicht die Ersparnis leicht 300–600 €.
Ist das Wetter im September am Mittelmeer wirklich gut?
Ja, und es ist sogar einer der besten Monate. Auf Sizilien, in Griechenland und Kroatien liegen die Temperaturen zwischen 24 und 27°C bei Wassertemperaturen von 24–26°C. Die drückende Hitze des Augusts weicht einer idealen Wärme. Regentage bleiben bis Mitte Oktober im östlichen Mittelmeer selten.
Wann sollte man für eine Abreise im September 2026 buchen?
Für Low-Cost-Flüge innerhalb Europas liegt das optimale Buchungsfenster bei 8–12 Wochen vor Abreise. Für beliebte Reiseziele (kroatische, griechische, portugiesische Küsten) buchen Sie besser 3–4 Monate im Voraus. Flugpreise sind für September-Abflüge am Montag tendenziell am günstigsten, so Le Routard.
Welche Reiseziele sollte man im September meiden?
Meiden Sie Zentralvietnam (Hué, Hội An) wegen des Risikos starker Regenfälle. Die Karibik und Südostasien befinden sich in der Hurrikan-/Zyklon-Saison. Auch die Küste Thailands und Myanmar sollten gemieden werden. Setzen Sie auf das Mittelmeer, Osteuropa, Marokko oder Ostafrika für einen gelungenen September.
Sind die Balkanstaaten (Albanien, Bulgarien) sicher für Familien?
Ja. Laut Simbye ist Albanien generell sehr sicher — Albaner sind bekannt für ihre Gastfreundschaft (die kulturelle Tradition des „Besa »). Bulgarien ist seit 2007 EU-Mitglied und seit 2026 in der Eurozone, mit allen üblichen Garantien in Bezug auf Sicherheit und Gesundheitsversorgung.
Ist es besser, ein All-inclusive-Paket zu buchen oder selbst zu organisieren?
Laut Ulysse sind frühzeitig gebuchte Flug+Hotel-Pakete 11–15 % günstiger als die gleichen Komponenten einzeln gekauft. Reiseveranstalter bieten bis zu 350 € Rabatt pro Person bei Frühbuchung. Für weniger strukturierte Reiseziele (Albanien, Bulgarien) bleibt die Eigenorganisation günstiger und flexibler.
Quellen
- Famille France Trotteuse — Günstig reisen in Europa (2026)
- Je Suis Maman Magazine — Schulferienkalender 2026
- Carnets de Voyages — Bester Monat für Sizilien
- Simbye — Albanien Budget 2026
- Air Journal — Sommer 2026, Budget-Reisen
- Vivre en Bulgarie — Schwarzmeer-Guide
- BforBank — Urlaubsbudget Portugal
- Voyages Dernière Minute — Portugal günstig
- Ton-Voyage — Günstige Reiseziele Europa 2026
- Evaneos — Madeira im September
- Tonkin Voyage — Vietnam im September
- Tour du Mondiste — Reisebudget Vietnam
- Cindiaries — Roadtrip durch Albanien
- Promoséjours — Sizilien-Urlaub
- Ulysse — Preisanstieg Sommer 2026
- Le Routard — 5 Flugtipps 2026
- Voyages Pirates — Reisen im September
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