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Japan tritt 2026 in eine neue Ära ein. Das sofortige steuerfreie Einkaufen endet, die Abflugssteuer verdreifacht sich, die Übernachtungssteuer in Kyoto explodiert, die Quoten auf dem Fuji werden verschärft, der JR Pass erreicht historische Höchstpreise, und das JESTA steht vor der Tür: Die Spielregeln ändern sich tiefgreifend für ausländische Reisende. Die gute Nachricht — der Yen bleibt historisch schwach (1 € ≈ 160 ¥), und Japan bleibt eines der erschwinglichsten Reiseziele Asiens. Eine vollständige Aufschlüsselung aller Änderungen für Ihre Reiseplanung.

1. Ende des sofortigen Tax-Free-Einkaufens ab 1. November 2026

Belebte Tokioter Straße mit Leuchtreklamen und Geschäften — Einkaufen in Japan 2026
Foto von Kvnga auf Unsplash

Kein Sofortrabatt an der Kasse mehr: Willkommen bei der nachträglichen Erstattung

In Kraft: 1. November 2026 Schwellenwert: 5.000 ¥ (~32 €) Erstattung: am Flughafen Japanische Verbrauchssteuer: 10 %

Ein vom japanischen Parlament am 31. März 2026 verabschiedetes Gesetz beendet das System der sofortigen steuerfreien Erstattung an der Kasse. Bis zum 31. Oktober 2026 ändert sich nichts: Bei jedem förderfähigen Kauf über 5.000 ¥ (~32 €) wird der Preis sofort um 10 % reduziert. Ab dem 1. November 2026 zahlen Sie die Verbrauchssteuer beim Kauf und beantragen die Erstattung beim Zoll bei Ihrer Ausreise aus Japan.

Warum diese Änderung? Die japanische Regierung entdeckte, dass von 57 Besuchern, die 2022 Tax-Free-Waren im Wert von über 100 Millionen Yen kauften, nur einer seine Einkäufe tatsächlich aus dem Land ausgeführt hatte. Das neue System soll Missbrauch und illegalen Weiterverkauf auf japanischem Boden eindämmen. Erstattungen erfolgen in bar oder auf eine registrierte Bankkarte.

Was einfacher wird: Kategorienvereinigung

  • Die zwei Kategorien « Allgemeine Waren » und « Verbrauchsgüter » werden zusammengeführt: keine versiegelten Plastikbeutel mehr für Kosmetika und Lebensmittel
  • Erstattung in bar oder per Bankkarte am Zoll möglich
  • Kaufhäuser bieten zentrale Tax-Free-Schalter an, um Einkäufe zu bündeln
Pixidia-Tipp: Wenn Ihre Reise nach dem 1. November 2026 geplant ist, planen Sie mindestens 4 Stunden vor Ihrem Flug für die Erstattung ein. Bündeln Sie Ihre Einkäufe in einem einzigen Kaufhaus, um Warteschlangen zu vermeiden. Vor November gilt noch das aktuelle System — nutzen Sie es!

2. Verdreifachte Abflugssteuer: 3.000 ¥ pro Person ab Juli 2026

Von 1.000 ¥ auf 3.000 ¥: eine 200 %-Erhöhung, bereits im Flugticket enthalten

In Kraft: Juli 2026 Alter Betrag: 1.000 ¥ (~6,50 €) Neuer Betrag: 3.000 ¥ (~20 €) Familie mit 4: +40 € auf das Ticket

Ab Juli 2026 zahlen alle Japan-Abreisenden — Japaner und Ausländer gleichermaßen — eine internationale Abflugssteuer von 3.000 ¥ pro Person (~20 €), das Dreifache der aktuellen Steuer (1.000 ¥). Diese Steuer wird direkt zum Preis von Flug- und Fährtickets hinzugefügt und gilt für alle internationalen Abflüge aus Japan.

Ausnahme: Transitpassagiere, die Japan innerhalb von 24 Stunden verlassen, bleiben befreit. Die Einnahmen — auf zusätzliche 130 Milliarden Yen pro Jahr geschätzt — fließen in die Verbesserung der Tourismusinfrastruktur und die Förderung weniger besuchter Destinationen.

Realer Budgeteinfluss

  • Alleinreisende: +13,50 € auf das Rückflugticket
  • Paar: +27 € auf den Rückflug
  • Familie mit 4: +54 € ins Gesamtbudget einplanen
Pixidia-Tipp: Wenn Sie vor Juli 2026 reisen, sparen Sie 2.000 ¥ pro Person bei der Abflugssteuer. Für Reisen in der Hochsaison 2026 (Herbst, Kirschblüte) diese neue Steuer bereits bei der Buchung der Flüge ins Budget einplanen.

3. Kyotos Übernachtungssteuer explodiert: Bis zu 65 € pro Nacht und Person

Kinkaku-ji Tempel in Kyoto im Teich gespiegelt — Japans alte Kaiserhauptstadt
Foto von Jean Vella auf Unsplash

Japans höchste Beherbergungssteuer tritt in Kyoto in Kraft

In Kraft: März 2026 Mittelklasse: +400 ¥/Nacht/Pers. Luxus (100k+¥/Nacht): +10.000 ¥/Pers. Alternative: Otsu (10 Min.)

Ab März 2026 führt Kyoto — Japans alte Kaiserhauptstadt — die höchste Tourismussteuer für Beherbergung im Land ein. Der Tarif ist progressiv: von unveränderten 200 ¥ für günstige Hotels bis zu 10.000 ¥ pro Person und Nacht (~65 €) für Luxus-Ryokan ab 100.000 ¥ pro Nacht.

Die vollständige Staffelung: unter 6.000 ¥/Nacht (200 ¥ Steuer, unverändert); 6.000–19.999 ¥/Nacht (400 ¥); 20.000–49.999 ¥/Nacht (1.000 ¥); 50.000–99.999 ¥/Nacht (4.000 ¥); 100.000 ¥ und mehr (10.000 ¥). Diese Mittel — auf 12,6 Milliarden Yen pro Jahr geschätzt — werden für den Denkmalschutz und das Verkehrsnetz verwendet.

Die clevere Strategie: Satellitenstädte

  • Otsu (10 Min. von Kyoto): Blick auf den Biwa-See, deutlich geringere Steuern, direkte Zugverbindung nach Kyoto
  • Osaka (15 Min. per Shinkansen): Ideale Basis für Tagesausflüge nach Kyoto
  • Kirschblütenzeit (Ende März–April) und Herbstlaubsaison (Mitte November) meiden für günstigere Preise
Pixidia-Tipp: Das Lake Biwa Otsu Prince Hotel bietet herrliche Seeblicke, eine direkte Zugverbindung nach Kyoto und weit niedrigere Beherbergungssteuern. Für ein Paar mit 5 Nächten in einem Luxus-Ryokan in Kyoto: allein 100.000 ¥ an Übernachtungssteuern einplanen.
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4. Doppelpreise: Himeji macht den Anfang, andere folgen

+150 % Eintrittspreis auf Burg Himeji für Nicht-Einwohner ab März 2026

In Kraft: 1. März 2026 Alter Preis: 1.000 ¥ (~6,50 €) Neuer Preis (Tourist): 2.500 ¥ (~16 €) Unter 18 Jahren: Kostenlos

Burg Himeji — UNESCO-Weltkulturerbe und Japans am besten erhaltene Feudalburg — wendet seit dem 1. März 2026 ein zweistufiges Preissystem an. Der Erwachseneneintritt steigt von 1.000 ¥ auf 2.500 ¥ für Nicht-Einwohner (+150 %), während Himeji-Bewohner den Preis von 1.000 ¥ behalten. Gute Nachricht: Der Eintritt ist jetzt für alle unter 18 Jahren kostenlos.

Dieses Doppelpreismodell macht Schule: Die Japan Tourism Agency bestätigt, dass ein umfassendes differenziertes Preissystem für andere Wahrzeichen in Prüfung ist. Über 60 % der japanischen Bevölkerung befürworten die Maßnahme laut Umfragen.

Tipps für Ihren Himeji-Besuch

  • Kombinieren Sie die Burg mit dem angrenzenden Kokoen-Garten (~1.000 ¥ extra) für einen vollständigen Ausflugstag
  • Bei Öffnung (9 Uhr) ankommen, um mittägliche Reisegruppen zu vermeiden
  • Die Burg ist von vielen Punkten in der Stadt ohne Eintritt sichtbar — ideal für kostenlose Fotos
Pixidia-Tipp: Himeji ist leicht als Halbtagesausflug von Osaka oder Kyoto erreichbar (30–50 Min. per Shinkansen). Mit dem gestiegenen JR-Pass-Preis diese Strecke in Ihre Rentabilitätsberechnung einbeziehen — ein regionaler Kansai-Pass kann diese Route abdecken.

5. Fuji: Verschärfte Quoten und 4.000 ¥ Besteigungserlaubnis

Maximal 4.000 Wanderer/Tag und ein 4.000-¥-Permit auf dem Yoshida-Weg

Höhe: 3.776 m Quote: 4.000 Pers./Tag Yoshida-Permit: 4.000 ¥ (~26 €) Saison: Anfang Juli — Mitte September

Der Fuji — Japans heiliges Symbol und UNESCO-Stätte — erlebte katastrophale Übertouristenjahre: über 400.000 Menschen bestiegen ihn in zwei Sommermonaten, etwa 7.000 Wanderer täglich. Staus, Abfall und Umweltzerstörung zwangen die Regierung zum Handeln.

Seit Juli 2025 zahlen Wanderer auf dem beliebten Yoshida-Weg 4.000 ¥ (~26 €) für ein Besteigungserlaubnis — das Doppelte des Vorjahres. Eine Quote von 4.000 Personen täglich wird ebenfalls auf dieser Route durchgesetzt. Die Städte Fuji-Kawaguchiko und Fuji-Yoshida führen 2026 eine zusätzliche Steuer von 100 ¥/Nacht für Touristen ein, die in diesen Gemeinden übernachten.

Die Alternative: Berg Daisen, der « Fuji des Japanischen Meeres »

  • Berg Daisen (Präfektur Tottori, 1.709 m): Spitzname « Hoki Fuji », vergleichbare Silhouette, keine Quote, kein bezahltes Permit
  • Null ausländische Touristen, zugängliche Wanderung, spektakuläre Meeresblicke
  • Erreichbar von Osaka (3 Std.) oder Hiroshima (2,5 Std.)
Pixidia-Tipp: Um den echten Fuji zu besteigen, reservieren Sie Ihren Platz gleich zu Saisonbeginn Anfang Juli — an manchen Tagen sind die Quoten schnell erschöpft. Wochentage sind immer weniger überfüllt als Wochenenden.

6. JR-Pass-Reform: Historische Preiserhöhung ab März 2026

Japanischer Shinkansen am Bahnhof — Japans Hochgeschwindigkeitszug, JR-Pass-Reform 2026
Foto von Luna Kay auf Unsplash

Erste JR-East-Preiserhöhung seit 1987: +14,6 % bei Normaltickets

In Kraft: März 2026 JR East: +14,6 % Normaltickets Shinkansen: +12,4 % im Durchschnitt JR Pass 7 Tage: 50.000 ¥ (~310 €)

Zum ersten Mal seit 1987 hat Japan Railways East (JR East) ab März 2026 seine Tarife erhöht: +14,6 % bei Normaltickets, +12,4 % beim Shinkansen und bis zu +30,3 % bei Abonnements. Dies folgt ähnlichen Anpassungen von JR Kyushu und JR Hokkaido im April 2025. Langstrecken-Rückfahrtickets (über 601 km) und Shinkansen-« Multi-Ride »-Pakete werden ebenfalls eingestellt.

Der nationale JR Pass (vor Abreise gekauft) bleibt bestehen, aber sein Preis-Leistungs-Verhältnis hängt vollständig von Ihrer Route ab. Bei 50.000 ¥ (~310 €) für 7 Tage rentiert er sich nur, wenn Sie lange Strecken aneinanderreihen — z. B. Tokio–Osaka–Hiroshima–Kyoto–Tokio. Für einen Aufenthalt in zwei oder drei nahe gelegenen Städten sind Einzeltickets oder Regionalpässe oft günstiger.

Clevere Alternativen zum nationalen JR Pass

  • JR Kansai-Hiroshima Pass (5 Tage, ~17.000 ¥): Osaka, Kyoto, Hiroshima, Miyajima — unschlagbar für die Kansai-Region
  • JR East Tohoku Pass (5 Tage, ~30.000 ¥): Tokio Richtung Norden (Sendai, Aomori, Nikko)
  • Hayatoku (Frühbuchertickets): 20–30 % Rabatt auf Shinkansen bei Buchung 30 Tage im Voraus
  • Neu: Regionalpässe sind jetzt für alle ausländischen Passinhaber zugänglich (Einwohner, Studenten, Arbeitnehmer), nicht mehr nur für Kurzzeitreisende
Pixidia-Tipp: Vor jedem Kauf Ihre Routen auf Jorudan oder NaviTime berechnen. Diese kostenlosen Tools vergleichen Einzelticketpreise mit den JR-Pass-Kosten. Für Tokio–Kyoto Hin- und Rückfahrt allein sind Einzeltickets meistens günstiger.

7. JESTA: Die künftige Pflicht-Reisegenehmigung ab 2028 — 2026 noch nicht nötig

Die elektronische Reisegenehmigung — Vorbereitung für 2028

Pflicht: 2028 2026: Nicht erforderlich Geschätzte Kosten: ~3.000 ¥ (~20 €) Gültigkeit: 3 Jahre / mehrfache Einreisen

Das JESTA (Japan Electronic System for Travel Authorization) ist Japans künftige elektronische Reisegenehmigung, ähnlich dem US-ESTA oder Australiens ETA. Im Jahr 2026 sind keine Maßnahmen erforderlich: Deutsche Staatsbürger reisen weiterhin nur mit einem gültigen Reisepass nach Japan für Touristenaufenthalte unter 90 Tagen.

Ab 2028 müssen Staatsangehörige von etwa 71 Ländern — darunter Deutschland, die EU, die USA, Kanada, Großbritannien und Australien — diese Online-Genehmigung vor ihrer Abreise einholen. Die geschätzten Kosten betragen etwa 3.000 ¥ (~20 €), gültig für mehrfache Einreisen über 3 Jahre (oder bis zum Ablauf des Reisepasses).

Was das JESTA 2028 verändern wird

  • Verpflichtende Online-Beantragung vor der Abreise (empfohlene Vorlaufzeit: mindestens 72 Std.)
  • Vorab-Sicherheitsprüfung für visabefreite Länder
  • Japan treibt das Projekt seit Ende 2025 voran, aber noch ist keine Anwendung verfügbar
Pixidia-Tipp: Eine Reise im Jahr 2026 ist auf allen Ebenen die beste Option — kein JESTA, günstiger Wechselkurs, und Regeln noch weniger restriktiv als 2028. Wenn Sie zwischen 2026 und 2028 für Ihre Japan-Reise wählen, fahren Sie 2026.

8. Reisealternativen: Vermeiden Sie Aufschläge und Menschenmassen 2026

Kenroku-en Garten in Kanazawa mit Steinlaternen und Teichen — Kyoto-Alternative ohne Massen
Foto von Zion C auf Unsplash

Kanazawa, Matsue, Tottori, Tohoku: authentisches Japan ohne neue Steuern

Kanazawa: 2,5 Std. von Tokio Matsue: 2,5 Std. von Okayama Tagesbudget: 6.000–13.000 ¥ Übertourismus-Aufschläge: Keine

Kanazawa (金沢) — Das « Kleine Kyoto » dieser Ishikawa-Präfektur bietet außergewöhnliches architektonisches Erbe, das von WWII-Bombenangriffen verschont blieb. Sein Kenroku-en Garten — unter den drei schönsten Japans — historische Geishabezirke und Goldblattworkshops (Kanazawa produziert 99 % der nationalen Produktion) machen es einzigartig. Tagesbudget: 8.000–15.000 ¥, deutlich günstiger als Kyoto.

Matsue und die Präfektur Shimane (松江) — Japans am wenigsten besuchte Präfektur zieht weniger als 0,2 % ausländischer Besucher an. Matsue, zwischen dem Japanischen Meer und zwei Seen gelegen, besitzt eine intakte Feudalburg, das Izumo-Taisha-Heiligtum und ein Hokusai-Museum mit 1.600 Werken ab nur 300 ¥. Erreichbar in 2 Std. 40 Min. von Okayama.

Präfektur Tottori — Japans einzige Sanddünen, der Berg Daisen (der « andere Fuji »), ein jährlich erneuertes Sandskulpturenmuseum und eine dramatische Küste bieten totale Weltflucht. Null ausländische Touristen, keine Übertourismus-Steuer, freier Zugang zu den Dünen.

Region Tohoku — Im Norden Honshus bieten die Präfekturen Aomori, Akita, Iwate und Miyagi legendäre Festivals (Aomori Nebuta, Akita Kanto im August), Bergbäder und authentische ländliche Gastfreundschaft. Keine neuen Touristensteuern, Preise 30–40 % niedriger als im Dreieck Tokio–Kyoto–Osaka.

Warum diese Reiseziele 2026?

  • Keine der neuen Übertourismus-Steuern (Kyoto-Beherbergung, Fuji-Permit, Himeji-Doppelpreise) gilt in diesen Regionen
  • Tagesbudget 30–50 % niedriger als in den großen Touristenstädten
  • JR East Pass (Tohoku) und Regionalpässe decken diese Ziele effizient ab
Pixidia-Tipp: Für Kanazawa bietet das Motonosumi Inari-Heiligtum (123 Torii-Tore mit Blick auf das Japanische Meer, Präfektur Yamaguchi) eine bemerkenswerte westliche Erweiterung. Diese abseits gelegenen Reiserouten verbinden Authentizität mit erheblichen Ersparnissen.

9. Vollständiges Japan-Budget 2026: Alle neuen Steuern einkalkulieren

Alles, was Sie für eine Japan-Reise 2026 einplanen müssen

Wechselkurs: 1 € ≈ 160 ¥ 14-Tage-Vollpauschal: 2.000–5.500 € Lebenshaltungskosten: ~14 % unter Europa

Im Jahr 2026 bleibt der Yen gegenüber dem Euro historisch schwach (1 € ≈ 155–165 ¥). Die alltäglichen Lebenshaltungskosten liegen etwa 14 % unter dem europäischen Niveau. Dennoch müssen die neuen Steuern von 2026 in Ihr Budget einkalkuliert werden.

Übersicht der neuen Steuern 2026

SteuerBetragAb wannFür wen
Abflugssteuer3.000 ¥/Pers. (~20 €)Ab Juli 2026Alle
Nachträgliche Tax-FreeErstattung am FlughafenAb November 2026Tax-Free-Käufer
Kyoto Unterkunft (Mittel)400–1.000 ¥/Nacht/Pers.Ab März 2026Hotels 6.000–50.000 ¥
Kyoto Unterkunft (Luxus)10.000 ¥/Nacht/Pers. (~65 €)Ab März 2026Ryokan 100k ¥+
Himeji Eintritt (Tourist)2.500 ¥ (~16 €)Seit März 2026Nicht-Einwohner
Fuji-Permit (Yoshida)4.000 ¥ (~26 €)SommersaisonWanderer
Fuji-Kawaguchiko Unterkunft100 ¥/Nacht2026Lokale Unterkünfte

Tagesbudget nach Reiserprofil (ohne neue Steuern)

  • Sparsam: 78–100 €/Tag — Hostel, öffentliche Verkehrsmittel, Quartierrestaurants
  • Komfort: 150–250 €/Tag — 3-Sterne-Hotel, gemischte Gastronomie
  • Luxus: 390 €+/Tag — Ryokan, Sternerestaurants, Privatfahrer

Beste Budgetreisezeiträume 2026

  • Januar–Februar: Weniger Touristen, niedrige Preise, japanische Neujahrsfeierlichkeiten
  • Mitte Mai bis Mitte Juni: Nach der Golden Week, vor der Regenzeit — ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • September: Nach den Sommermengen, vor den Herbstlaubtouristen — ideal
Pixidia-Tipp: Für 14 Tage in Japan 2026 alles inklusive (Flug + Unterkunft) planen Sie zwischen 2.000 und 5.500 € pro Person ein. Das häufigste Komfortbudget liegt bei etwa 3.000–3.500 €. Heben Sie Bargeld an 7-Eleven-Automaten (Seven Bank) ab — die verlässlichsten für internationale Karten mit minimalen Gebühren.

Praktische Infos für Ihre Japan-Reise

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Kranken- und Stornierungsversicherung für Ihre Japan-Reise. Die japanische Regierung erwägt, eine Krankenversicherung für ausländische Besucher bis 2028 obligatorisch zu machen.

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FAQ — Häufig gestellte Fragen zu Japan 2026

Brauchen Deutsche ein Visum für Japan 2026?

Nein. Im Jahr 2026 bleiben deutsche Staatsbürger für Touristenaufenthalte unter 90 Tagen in Japan von der Visumspflicht befreit. Ein gültiger Reisepass genügt. Das JESTA (elektronische Reisegenehmigung, ähnlich dem US-ESTA) wird erst ab 2028 obligatorisch und ist für Reisen 2026 nicht erforderlich.

Funktioniert das Tax-Free-System in Japan 2026 noch?

Ja, bis zum 31. Oktober 2026. Bis dahin gilt die sofortige Steuererstattung an der Kasse für förderfähige Einkäufe über 5.000 ¥. Ab dem 1. November 2026 zahlen Touristen die Verbrauchssteuer (10 %) beim Kauf und beantragen die Erstattung beim Zoll bei der Ausreise aus Japan. Planen Sie mehr Zeit am Flughafen ein, wenn Sie nach November 2026 reisen.

Lohnt sich der JR Pass 2026 noch?

Das hängt vollständig von Ihrer Route ab. Der JR Pass für 7 Tage zu 50.000 ¥ (~310 €) rentiert sich, wenn Sie lange Shinkansen-Strecken aneinanderreihen (z. B. Tokio–Hiroshima–Kyoto–Tokio). Für einen Aufenthalt in zwei oder drei nahe gelegenen Städten sind Einzeltickets oder Regionalpässe (JR Kansai-Hiroshima, JR East Tohoku) oft günstiger. Berechnen Sie Ihre Routen vor dem Kauf auf Jorudan oder NaviTime.

Was kostet ein 2-Wochen-Urlaub in Japan 2026?

Für 14 Tage in Japan 2026 planen Sie 2.000 bis 5.500 € pro Person alles inklusive (Flug + Unterkunft) ein. Im Detail: Hin- und Rückflug 500–1.200 €, Unterkunft 500–2.500 €, lokaler Transport 200–500 €, Essen 300–1.000 €, Aktivitäten 100–500 €. Das häufigste Komfortbudget liegt bei rund 3.000–3.500 €. Addieren Sie die neuen Steuern 2026 (Abflug, Unterkunft, Eintritte) je nach Ihrem Programm.

Wann ist die beste Reisezeit für Japan ohne Massen UND ohne neue Steuern?

Bevorzugen Sie Mai–Juni (nach der Golden Week, vor der Regenzeit) oder September–Oktober. Meiden Sie die Kirschblütenzeit (Ende März–April) und die Herbstlaubsaison (Mitte November), wenn neue Übernachtungssteuern und Menschenmassen gleichzeitig ihren Höhepunkt erreichen. Erkunden Sie Alternativregionen (Kanazawa, Matsue, Tohoku, Tottori), die noch keine neuen Tourismusaufschläge eingeführt haben.

Ist eine Reiseversicherung für Japan 2026 notwendig?

2026 noch nicht obligatorisch, aber dringend empfohlen. Die japanische Regierung erwägt, im Rahmen ihrer Maßnahmen gegen Übertourismus eine private Krankenversicherung für ausländische Besucher vorzuschreiben. Die japanische Medizin ist exzellent, kann aber ohne Versicherung sehr teuer sein. Eine Reiseversicherung ist besonders ratsam, wenn Sie Wanderungen planen (Fuji, Japan-Alpen) oder Outdoor-Sportarten betreiben wollen.

Ist es besser 2026 nach Japan zu reisen oder 2027–2028 zu warten?

2026 ist auf allen Ebenen das vorteilhafteste Jahr: schwacher Yen, kein JESTA, Abflugssteuer noch bei 1.000 ¥ bis Juli, sofortige Tax-Free bis November. Im Jahr 2028 wird das JESTA obligatorisch (~20 € extra), die Bahnpreise werden weiter gestiegen sein, und der Yen könnte sich gefestigt haben. Wenn Sie zwischen 2026 und 2028 wählen, reisen Sie 2026 — und konzentrieren Sie Ihre Route nicht nur auf die « Goldene Route » Tokio–Kyoto–Osaka.

Quellen und Referenzen

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