Die Asienspiele 2026 finden vom 19. September bis 4. Oktober in Nagoya statt, mit bis zu 17.000 Athletinnen, Athleten und Offiziellen in über 40 Sportarten, mehr als bei den Olympischen Spielen in Paris 2024. Da es kein klassisches Olympisches Dorf gibt, wohnt ein Teil der Delegationen auf dem im Hafen vertäuten Kreuzfahrtschiff Costa Serena. Einen Direktflug ab Deutschland gibt es nicht: Am einfachsten landen Sie in Tokio oder Osaka und fahren dann in 35 bis 100 Minuten mit dem Shinkansen weiter nach Nagoya. Die als „Stadt zum Überspringen“ verrufene Metropole ist trotzdem einen echten Zwischenstopp wert, zwischen Burg, Street Food und einem jahrhundertealten Schrein, bevor es bis zum Nagoya Matsuri am 10. Oktober weitergeht.
Sechzehn Tage lang empfängt Nagoya mehr Menschen als die Olympischen Spiele in Paris 2024, ohne dass dafür ein einziges Olympisches Dorf gebaut wurde. Es ist zugleich die Stadt, die Japan selbst seit einer Umfrage von 2016 zur langweiligsten des Landes erklärt hat und die Reiseführer meist mit einem einzigen Wort abtun: übersprungen. Die Asienspiele Aichi-Nagoya 2026 bieten eine seltene Gelegenheit, zu prüfen, ob dieses Urteil noch stimmt, und zu verstehen, warum sich ein Zwischenstopp lohnt, während der Wettkämpfe genauso wie noch lange danach.
1. Die Asienspiele 2026: das Ereignis, das für Nagoya alles verändert

Aichi-Nagoya 2026: ein Megaevent in einer Stadt, die eigentlich nicht in dieser Liga spielt
Die 20. Asienspiele Aichi-Nagoya 2026 finden vom 19. September bis 4. Oktober 2026 statt, Eröffnungs- und Abschlussfeier eingeschlossen, im Paloma Mizuho Stadium. Laut dem Olympic Council of Asia versammelt das Ereignis über 40 Sportarten und knapp 470 Wettbewerbe für 45 bis 46 nationale Komitees, wobei die Teilnehmerzahl im Laufe des Jahres auf rund 17.000 Athletinnen, Athleten und Offizielle gestiegen ist, mehr als bei den Olympischen Spielen in Paris 2024. Es ist das erste Mal, dass Nagoya dieses Ereignis austrägt, und erst das dritte Mal, dass Japan es seit Tokio 1958 ausrichtet.
Das Programm mischt klassische olympische Sportarten mit Disziplinen von starker asiatischer Identität, die bei Olympischen Spielen fehlen: Kabaddi, Sepak Takraw, Wushu, Drachenbootrennen. 2026 kommen außerdem Surfen, Breaking und MMA neu hinzu, ebenso wie ein eigenständiges Esport-Turnier (League of Legends, Street Fighter 6, Tekken 8 …), das vom 23. September bis 2. Oktober im Aichi Sky Expo ausgetragen wird, laut Wikipedia.
Mangels eines klassischen Olympischen Dorfs wohnen zwischen 4.000 und 5.000 Athletinnen, Athleten und Offizielle auf der Costa Serena, einem für diesen Anlass gecharterten italienischen Kreuzfahrtschiff, das im Hafen von Nagoya vertäut liegt, ergänzt durch Container-Hütten für 2.000 weitere Personen. Laut der Gulf Times stellen die Organisatoren die Lösung als kostengünstig und einzigartig dar. Ende August 2026 räumte der Präsident des Organisationskomitees dennoch ein, dass es an Personal und Budget fehle, um den späten Anstieg der Teilnehmerzahl aufzufangen, laut der South China Morning Post, und forderte manche Sportverbände sogar auf, sich selbst um eine Unterkunft zu kümmern.
Highlights
- Ticketverkauf seit dem 30. Juni 2026 ohne Losverfahren geöffnet, Preise schon ab rund 10 € pro Wettkampfsession
- 53 Wettkampfstätten, größtenteils in Nagoya und der Präfektur Aichi konzentriert
- IC-Karten (TOICA, Suica, Pasmo) überall gültig, kein Besucherparkplatz an den Hauptstätten
2. Nagoya, die Stadt, die Japan seit vierzig Jahren schneidet
Das Phänomen hat in Japan einen Namen: „Nagoya Skipping“ (名古屋飛ばし). Er geht auf die 25 Konzerte zurück, die Michael Jackson zwischen 1987 und 1989 in Japan gab, ohne jemals in Nagoya haltzumachen, laut Wikipedia. Das eindrücklichste Symbol bleibt der Shinkansen-Zug Nozomi 301, der 1992 eingeführt wurde, um die Bahnhöfe von Nagoya und Kyoto bewusst zu überspringen und Geschäftsleuten auf dem Weg nach Osaka Zeit zu sparen. Er wurde 1997 nach lokalen Protesten wieder eingestellt: ein Beweis, dass die Kränkung vor Ort durchaus spürbar war.
Die Zahlen bestätigen den Trend. Laut Unseen Japan zog Nagoya 2023 nur 1,83 Millionen Hotelgäste an, gegenüber 43,64 Millionen in Tokio und 18,76 Millionen in Osaka im selben Referenzzeitraum: Bei ausländischen Touristen liegt die Stadt damit auf Platz 11 der Präfekturen, während 92,5 % der internationalen Japan-Besucher Tokio oder Osaka in ihre Reiseroute aufnehmen. 2016 kürte eine städtische Umfrage, über die die Japan Times berichtete, Nagoya sogar zur „langweiligsten Stadt Japans“ unter acht untersuchten Großstädten, in den meisten Kategorien Letzte oder fast Letzte.
Die Ursachen sind gut dokumentiert und greifen ineinander: das Fehlen eines internationalen Flughafens von der Größe Naritas, Hanedas oder Kansais; die fast vollständige Zerstörung des vormodernen architektonischen Erbes durch die Brandbombardierungen von 1942-1945, im Gegensatz zu Kyoto, das verschont blieb; der Wiederaufbau in generischer Nachkriegsarchitektur; und ein chronisches Defizit im Tourismusmarketing, da Reiseführer der Stadt meist nur eine oder zwei Seiten widmen. Wie der Autor Satoshi Ash Kanemura auf Medium zusammenfasst, behandeln die meisten Reiserouten die Stadt „wie einen Umsteigebahnhof, nicht wie ein Reiseziel“.
3. Warum sich der Stopp trotzdem lohnt: die Argumente, die sich geändert haben

Sieben wenig bekannte Gründe, und drei neue aus diesem Jahr
Laut The Invisible Tourist verbirgt Nagoya eine reichere Vorkriegsgeschichte, als man annimmt: Der Osu-Kannon-Schrein wurde 1612 hierher verlegt, die Stadt war eine wichtige Station der alten Tokaido-Route zwischen Kyoto und Edo, und das Viertel Shikemichi bewahrt eine der wenigen Gassen aus der Edo-Zeit, die den Bombardierungen von 1942-1945 entgingen. Der Hommaru-Palast innerhalb der Burganlage wurde originalgetreu im Zustand von 1615 wiederaufgebaut (einige Originalgemälde haben überlebt) und 2018 wiedereröffnet: Er gilt als Höhepunkt der Samurai-Wohnarchitektur.
2026 kommen drei Argumente hinzu, die es vor fünf Jahren noch nicht gab. Ghibli Park, 30 bis 50 Minuten von Nagoya entfernt in Nagakute, zeigt seit dem 8. Juli 2026 einen neuen Kurzfilm, A Night in the Valley of Witches, der nur vor Ort zu sehen ist und nie gestreamt wird (unser kompletter Guide zum Besuch von Ghibli Park erklärt den Ticketkauf im Detail). Das Conrad Nagoya, die erste Niederlassung der Luxusmarke Hilton in der Stadt, eröffnete am 31. Juli 2026, laut Travel Industry Today. Und die Stadt hat den Wiederaufbau ihres Burgturms aus Holz nach den Originalplänen von 1610 gestartet, ein Bauprojekt, das für 2032 erwartet wird.
In einem Japan, das 2026 Besucherrekorde bricht und in Kyoto, Tokio und Osaka spürbare Anspannung erlebt, wirkt Nagoya auch wie ein Gegengift: „Selbst in belebten Bereichen wie dem Bahnhof Nagoya oder Sakae bleibt der Andrang überschaubar“, notiert ein Vergleich, den Plan Japan Smart zitiert.
Highlights
- LEGOLAND Japan: durchschnittlich rund 5 Minuten Wartezeit, gegenüber bis zu 2 Stunden anderswo in Japan
- Das Dorf Arimatsu, ein bewahrtes Stück Edo-Zeit und Wiege des Shibori (traditionelle Färbetechnik)
- Praktisches Tor zu den Japanischen Alpen: Takayama, Gujo Hachiman, Gero Onsen
4. Die Reise organisieren: Flüge, Visum, Budget und Taifun-Saison
Einen Nonstop-Flug von Frankfurt, München oder Berlin nach Nagoya gibt es nicht. Die praktischste Option: Lufthansa und ANA fliegen im Rahmen ihrer gemeinsamen Kooperation Frankfurt und München nonstop nach Tokio-Haneda (rund 13 Stunden), von wo aus der Shinkansen in eineinhalb bis zwei Stunden weiter nach Nagoya fährt. Eine echte Alternative bietet Finnair: Die Airline fliegt zwischen August und Oktober 2026, also genau während der Spiele, saisonal nonstop von Helsinki nach Nagoya Chubu Centrair (rund 12 Stunden 50 Minuten mit dem Airbus A350-900). Von Deutschland aus ist es dafür nur ein kurzer Zubringerflug nach Helsinki. Wer diese Routen meidet, findet Verbindungen über Hongkong (Cathay Pacific) oder weitere asiatische Drehkreuze, ab etwa 775 € für Hin- und Rückflug laut Skyscanner. Der lokale Flughafen, Chubu Centrair (NGO), bleibt vor allem für Esport-Fans interessant: Er liegt direkt neben der Wettkampfstätte (Aichi Sky Expo in Tokoname), rund 30 Minuten vom Bahnhof Nagoya mit dem Meitetsu-μ-SKY-Express entfernt.
Für einen touristischen Aufenthalt bleiben EU-Bürgerinnen und -Bürger bis zu 90 Tage visumfrei. Die künftige japanische elektronische Einreisegenehmigung JESTA wurde im Mai 2026 beschlossen, tritt aber erst 2028 oder spätestens 2029 in Kraft: Sie betrifft eine Reise 2026 also nicht und sollte nicht mit dem europäischen ETIAS verwechselt werden, das die Einreise japanischer Staatsangehöriger in den Schengen-Raum regelt, nicht umgekehrt.
Beim Budget: Der Yen lag Mitte 2026 bei rund 161 JPY je Dollar, einem der niedrigsten Stände seit 1986, laut Kanko-map: Ein Aufenthalt kostet in Fremdwährung faktisch 20 bis 30 % weniger als noch vor einigen Jahren. Rechnen Sie, ohne Flug, mit 49 $ pro Tag im Sparmodus bis 197 $ in der Komfortvariante. Die Hotelpreise in Nagoya steigen im September und Oktober wegen der Spiele deutlich, doch die Stadt bleibt strukturell 20 bis 40 % günstiger als Tokio, Kyoto oder Osaka im Normalbetrieb: Früh buchen bleibt der wirksamste Hebel, zumal auch die Hotels in Tokio durch die dort stattfindenden Schwimm- und Reitwettbewerbe stark nachgefragt sein werden. Unser Guide zu den Japan-Änderungen 2026 für Touristen erklärt auch die neue Ausreisesteuer (3.000 ¥ pro Person seit Juli) und das seit dem 1. November geänderte Tax-free-Verfahren.
Ein letzter Punkt: Die Spiele finden mitten in der Taifun-Saison statt, deren Höhepunkt im August und September liegt. Nagoya an der Pazifikküste bleibt aber ein Gebiet mit moderatem Risiko, deutlich geringer als Okinawa oder Kyushu. Laut Selfguidejapan erleben die meisten Reisenden im schlimmsten Fall nur einen verregneten Nachmittag oder eine leichte Zugverspätung.
5. Das „Nagoya Meshi“ und die Kultur, die es nirgendwo sonst gibt
Die lokale Küche, genannt Nagoya Meshi, ist für sich genommen schon ein Grund für einen Zwischenstopp. Das identitätsstiftende Trio, laut Tabelog: Hitsumabushi, gegrillter Aal auf Reis in einem Holzbehälter serviert und in drei Etappen genossen (pur, mit Gewürzen, dann in Dashi-Brühe); Miso Katsu, ein paniertes Schnitzel mit dicker Sauce aus lokalem rotem Miso; und Tebasaki, frittierte Hühnerflügel, populär gemacht vom Restaurant Furaibo. Dazu kommen Kishimen (flache Nudeln), Misonikomi Udon und Ogura Toast, geröstetes Brot mit roter Bohnenpaste.
- Atsuta Horaiken für Hitsumabushi, Yabaton für Miso Katsu
- Die Kissaten (traditionelle Cafés) bieten zu jedem morgens bestellten Getränk ein kleines Frühstück (Toast, Ei)
- Das Viertel Osu, rund 1.200 Geschäfte, mischt Schrein, Vintage-Mode und Cosplay-Kultur
Diese „Morning Culture“ der Kissaten, andernorts in Japan verbreitet, wird in Nagoya auf ein einzigartiges Niveau getrieben: dicker Toast, Butter, hartgekochtes Ei, manchmal Suppe oder Salat, in holzvertäfelter Atmosphäre, in der man, laut einem spezialisierten Reiseführer, stundenlang mit dem Tablet arbeiten oder Rentnerinnen und Rentnern aus der Nachbarschaft beim Weltverbessern zuhören kann. Auch der lokale Dialekt, das Nagoya-ben, erlebt neuen Stolz: Ein jährliches Festival, das Yattokame, ist ihm gewidmet, mit 84 % Zustimmung über alle Generationen hinweg.
Das Viertel Osu ist zudem das Epizentrum des World Cosplay Summit, der Ende Juli 2026 mit 42 Ländern und Regionen einen Rekord aufstellte, samt Parade von rund tausend Cosplayerinnen und Cosplayern durch die Straßen, laut Aichi Now. Nur wenige Minuten entfernt liegt der Schrein Atsuta-jingu, die nach Ise zweitwichtigste Shinto-Stätte Japans, vor rund 1.900 Jahren gegründet: Er bewahrt eines der drei kaiserlichen Insignien des Landes und zählt jährlich über 9 Millionen Besucherinnen und Besucher, laut Kanpai-Japan.
6. Nach den Spielen: das Nagoya Matsuri und Ausflüge, die den Aufenthalt verlängern
Der Abschluss der Spiele am 4. Oktober bedeutet nicht das Ende des interessanten Zeitfensters für einen Nagoya-Besuch. Das größte Herbstfest der Stadt, das Nagoya Matsuri, findet am 10. und 11. Oktober 2026 statt, nur eine Woche später, laut Festinjapan: kostenlos, mit einer Parade dreier riesiger animierter Festwagen (Karakuri Ningyō) und einem Umzug kostümierter Samurai als Oda Nobunaga, Toyotomi Hideyoshi und Tokugawa Ieyasu, den drei Einigern Japans, die alle aus der Region stammen. Die Asian Para Games, erstmals in Japan ausgerichtet, folgen vom 18. bis 24. Oktober, für alle, die ihren Aufenthalt noch verlängern.
Von Nagoya aus lohnen sich mehrere Ausflüge in weniger als einer Stunde: Inuyama (30 Minuten mit der Meitetsu-Linie), einer der wenigen authentischen Holzburgtürme Japans, mit Blick auf den Fluss Kiso und das Freilichtmuseum Meiji-Mura; Nabana no Sato, ein Blumenpark, bekannt für seine Illuminationen; und Tokoname, ein jahrhundertealtes Töpferdorf, das während der Spiele auch die Esport-Stätte des Aichi Sky Expo beherbergt. Wer weiter will, nutzt den Takayama-Hokuriku Area Tourist Pass (19.800 ¥ für 5 Tage, erhältlich schon ab dem Flughafen Chubu Centrair), der Takayama, Kanazawa und einen Bus nach Shirakawa-go bedient, einer UNESCO-Welterbestätte, laut JRailPass. Unser Foodie-Guide für Kyoto und Osaka eignet sich ebenfalls als logische Fortsetzung, da Nagoya genau zwischen den beiden Städten liegt.
Praktische Infos für die Reisevorbereitung
Eine eSIM, die Sie schon vor der Abreise installieren, um direkt nach der Landung in Tokio, Osaka oder Chubu Centrair verbunden zu sein, ohne am Flughafen einen Schalter zu suchen.
Schon ab wenigen Euro für mehrere Tage DatenvolumenDie Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) gilt in Japan nicht: Eine Versicherung mit Rücktransport wird für den gesamten Aufenthalt empfohlen, Taifun-Saison inbegriffen.
Online-Angebot in wenigen MinutenHäufig gestellte Fragen
Sind die Asienspiele 2026 in Nagoya trotz der Budgetprobleme bestätigt?
Ja, uneingeschränkt. Ende August 2026 berichtet die internationale Sportpresse über die letzten Vorbereitungen wenige Wochen vor der Eröffnung am 19. September. Die dokumentierten Budget- und Unterkunftsprobleme betreffen die logistische Organisation, nicht die Durchführung des Events selbst, laut der South China Morning Post.
Braucht man für eine Reise nach Nagoya aus Deutschland ein Visum?
Nein. EU-Bürgerinnen und -Bürger sind für einen touristischen Aufenthalt bis zu 90 Tage von der Visumpflicht befreit. Die künftige japanische elektronische Einreisegenehmigung (JESTA) tritt erst 2028 oder 2029 in Kraft und hat keinen Einfluss auf eine Reise 2026.
Wie kommt man von Deutschland aus nach Nagoya?
Einen Nonstop-Flug ab Deutschland gibt es nicht. Am einfachsten ist es, mit Lufthansa oder ANA nonstop nach Tokio-Haneda zu fliegen und von dort mit dem Shinkansen weiter nach Nagoya zu fahren (rund 1,5 bis 2 Stunden), oder saisonal die Nonstop-Verbindung von Finnair ab Helsinki zu nutzen, die zwischen August und Oktober 2026 genau während der Spiele verkehrt. Eine lange Anschlussverbindung zum lokalen Flughafen Chubu Centrair lohnt sich meist nur für Esport-Fans.
Gibt es noch Tickets für die Spiele?
Ja. Der allgemeine Vorverkauf läuft seit dem 30. Juni 2026 ohne Losverfahren, mit Preisen ab rund 10 € pro Wettkampfsession. Das offizielle Portal passt seine Kontingente laufend an, ein Hinweis „nicht verfügbar“ bedeutet also nicht zwangsläufig ausverkauft.
Warum gilt Nagoya als langweilige Stadt?
Die Stadt verlor bei den Bombardierungen von 1942-1945 den Großteil ihres historischen Erbes, besitzt keinen internationalen Flughafen von der Größe ihrer Konkurrenten und leidet unter einem chronischen Defizit im Tourismusmarketing. Eine städtische Umfrage kürte sie 2016 sogar unter acht Großstädten zur „langweiligsten Stadt Japans“, laut der Japan Times.
Lohnt es sich, nach dem Ende der Spiele noch in Nagoya zu bleiben?
Ja. Das kostenlose Nagoya Matsuri findet am Wochenende des 10. und 11. Oktober statt, eine Woche nach Abschluss der Spiele, und Ghibli Park, 30 bis 50 Minuten von der Stadt entfernt, ist allein schon einen halben Tag wert. Anschließend folgen vom 18. bis 24. Oktober die Asian Para Games.
Quellen
- Offizielle Website der Asienspiele Aichi-Nagoya 2026: Organisationskomitee AINAGOC
- Olympic Council of Asia: Termine, Programm und offizielle Austragungsorte
- Wikipedia, 2026 Asian Games
- Wikipedia, Cricket at the 2026 Asian Games: Zeitplan der Vorrundenspiele
- Wikipedia, Nagoya skipping
- Tripmojo: Reiseführer zu den Asienspielen 2026
- South China Morning Post: Unterkunftskrise bei den Spielen
- Gulf Times: das Kreuzfahrtschiff Costa Serena
- Unseen Japan: Tourismuszahlen zu Nagoya
- Japan Times: Umfrage zur „langweiligsten Stadt“
- Medium: Nagoya, die unterschätzteste Stadt Japans
- The Invisible Tourist: warum Nagoya einen Besuch wert ist
- Plan Japan Smart: Overtourism in Japan 2026
- Travel Industry Today: neue Hotels in Nagoya
- Ghibli Park: offizieller Kalender
- Skyscanner: Flüge Frankfurt-Nagoya
- Flightconnections: Finnair-Nonstopflug Helsinki-Nagoya
- Flightconnections: Lufthansa/ANA nonstop Frankfurt-Tokio Haneda
- Selfguidejapan: Taifun-Saison 2026
- Kanko-map: der schwache Yen 2026
- Tabelog: 30 lokale Gerichte aus Nagoya
- Japanesefestival.net: die Morning Culture der Kissaten
- Aichi Now: World Cosplay Summit 2026
- Kanpai-Japan: der Schrein Atsuta-jingu
- Festinjapan: Nagoya Matsuri 2026
- JRailPass: Takayama-Hokuriku Area Tourist Pass
Recherche durchgeführt am 31. August 2026.

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