Der Almabtrieb 2026 in Bayern und Tirol läuft vom 4. September bis 17. Oktober, mit dem Höhepunkt an den Wochenenden 12.-13., 19.-20. und 26. September. Die Almabtriebe, bei denen die geschmückten Herden zurück ins Tal ziehen, sind in den meisten Orten kostenlos (8 € in Reith im Alpbachtal, Kinder unter 12 Jahren frei). Die Termine werden je nach Wetter erst spät bestätigt: am besten kurz vorher bei der örtlichen Tourismusinfo nachfragen. Für den ersten Besuch empfehlen sich Mittenwald am 20. September oder die Wildschönau am 19. – beide ab München bequem mit der Bahn erreichbar.
Jeden Herbst ziehen Hunderttausende Rinder von den Almen zurück ins Tal – geschmückt mit Blumenkronen, Bändern und schweren Glocken. Der Almabtrieb gehört zu den identitätsstiftendsten Festen des Alpenraums, und 2026 liegt das Kernprogramm direkt vor der Haustür: Bayern und Tirol vom 4. September (Ziegen der Verpeilalm im Kaunertal) bis zum 17. Oktober, mit drei vollen Wochenenden: 12.-13., 19.-20. und 26. September. Hier ist der Terminkalender nach Orten, dazu die regionalen Unterschiede, was man über die Bräuche wissen sollte – und wie man ohne Auto, ohne Parkplatzstress und ohne teure Übernachtung dabeisein kann.
Almabtrieb, Viehscheid, Alpabtrieb: die Begriffe rund um die Almsaison

Die Rückkehr von der Alm, ein Fest so alt wie die Alpen
Der Almabtrieb (auch Alpabtrieb) bringt das Vieh nach rund 100 Tagen Sommerweide von den Bergweiden zurück in die Täler – das Gegenstück zum Almauftrieb im Frühjahr, der in Deutschland und Österreich nicht gefeiert wird. Der Begriff wechselt je nach Region: Im Allgäu spricht man vom Viehscheid, womit präzise das Trennen der gemischten Herden am Scheidplatz gemeint ist, wo am Ende des Tages jeder Bauer seine eigenen Tiere zurückbekommt. Das Schweizer Pendant (Alpabzug, Désalpes) ist verwandt, bleibt hier aber außen vor. Die Tradition reicht bis in die Bronzezeit zurück, der klassische Zeitraum liegt zwischen Bartholomä (24. August) und Michaeli (29. September), je nach Wetter verlängert bis Mitte Oktober, so Wikipedia und austria.info.
Die Dimension ist enorm: Rund 500.000 Rinder verbringen jeden Sommer in Österreich auf der Alm, davon fast 110.000 allein in Tirol mit rund 2.100 Almen. Bayern bewirtschaftet etwa 1.400 Almen mit knapp 53.000 Rindern (Stand 2022), so Bayern Tourismus. Im Allgäu treiben rund 30.000 Jungrinder jeden Herbst in etwa 30 Gemeinden ins Tal und ziehen mindestens doppelt so viele Besucher an, wie Tiere unterwegs sind, so allgaeu.de. Die alpine und mediterrane Transhumanz steht seit 2019 auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes, im Dezember 2023 um zehn Länder erweitert; auch die Alpwirtschaft ist im Bayerischen Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes eingetragen, wie UNESCO Austria präzisiert.
Die Höhepunkte auf einen Blick
- Ganze Dörfer im Festmodus: Blasmusik, Bauernmärkte, regionale Spezialitäten
- Geschmückt werden die Tiere nur, wenn der Sommer ohne Unfall verlief: Der Schmuck ist das Saisonzeugnis
- Lebendige, ökologische Tradition: Die Almwirtschaft bremst die Wiederbewaldung und schützt vor Lawinen
Wer den Alpen-Herbst um ein Erlebnis verlängern möchte: Der gefragteste Tagesausflug der bayerischen Alpen ab München führt zu den Schlössern Neuschwanstein und Linderhof – ein Tag in kleiner Gruppe, ideal kombinierbar mit dem Almabtrieb in Mittenwald oder im Allgäu, rund zwei Zugstunden von der Landeshauptstadt entfernt.
Der 2026er-Kalender in Bayern: vom Allgäuer Viehscheid bis in die Berchtesgadener Alpen

Das Allgäu eröffnet die Saison, Mittenwald krönt sie
In Bayern beginnt alles im Allgäu: Am 11. September ziehen in Oberstaufen rund 1.000 Kühe ab 8:30 Uhr zum Scheidplatz, in Schöllang (Oberstdorf) rund 700 Jungrinder aus vier Almen mit der geschmückten Kranzkuh an der Spitze, und in Balderschwang, dem abgelegensten Ort Deutschlands (1.044 m), rund 220 Rinder. Bad Hindelang folgt am 10. oder 11. September mit knapp 900 Tieren aus fünf Almen – eine seit 1794 belegte Tradition; die Quellen weichen für 2026 leicht ab (die Mitte-September-Spanne ist sicher), wie festivalsindeutschland.de und denkinger-pr.de anmerken. In der Folgewoche geht es Schlag auf Schlag: Buching am 14. September (vorläufig, einzige Rückgabe der Tiere per Handschlag), Nesselwang am 15.-16. September, Gunzesried am 17., Wertach am 18. – und dann der große Termin: Immenstadt am 19. September mit rund 800 Tieren aus sieben Almen, Glockenverlosung und Markt.
In der Alpenwelt Karwendel feiert Wallgau schon am 5. September, Krün am 19. September (bei jedem Wetter), und Mittenwald am 20. September bietet den spektakulärsten Zug Oberbayerns: Die Herde zieht durch die Altstadt mit ihren Lüftlmalereien und kommt gegen Mittag auf der Festwiese Riedboden zum Almfest an, Eintritt frei. Weiter östlich programmiert das Berchtesgadener Land die Stoißer Alm am 19. September (Schmücken der Tiere um 13 Uhr, Ankunft gegen 16 Uhr am Wanderparkplatz Seiberstadt) und Piding am Wochenende 19.-20. September. Der Höhepunkt schließlich ist der Königssee: Rund dreißig Kühe der Almen Saletalm und Fischunkelalm werden auf den Flachbooten „Landauer“ übergesetzt (etwa eine Stunde Überfahrt) – der einzige Almabtrieb auf dem Wasser im gesamten Alpenraum, dessen Termin nie veröffentlicht wird, so festivalsindeutschland.de.
Die wichtigsten Termine
- 11. September: Oberstaufen (~1.000 Kühe), Schöllang (~700), Balderschwang (~220)
- 19.-20. September: Immenstadt, Krün, Stoißer Alm, Piding, dann Mittenwald am 20. (der spektakulärste)
- 26. September: Haldenwang und Haslach (Oy-Mittelberg), letzter großer Viehscheid im Allgäu
- Anfang bis Mitte Oktober: Königssee per Schiff (Termin vor Ort); Schleching/Raiten am 10. oder 17. Oktober
Der 2026er-Kalender in Tirol: drei Wochenenden, die man nicht verpassen sollte

Vom Kaunertal bis ins Kufsteinerland: die Saison in drei Wochenenden
Tirol eröffnet die Saison schon am 4. September mit den Ziegen der Verpeilalm im Kaunertal, gefolgt am 5. und 6. September von den Almen Falkauns, Nasserein und Gepatsch. Das erste große Wochenende, 12.-13. September, versammelt Kramsach (Alpbachtal), Ried im Oberinntal (ab 14 Uhr am Lindenplatz), Telfes im Stubai (Alphorn der Stubaier Alphornbläser um 15 Uhr), Pfunds (Kühe und Pferde, Bauernmarkt), Jerzens im Pitztal (Abtrieb um 14 Uhr, Kirchtag am 14.) sowie die Orte des Tannheimer Tals, Jungholz, Grän und Nesselwängle, so tyrol.com und Presse Tirol.
Das Wochenende 19.-20. September ist das vollste der Saison. Im Programm: Reith im Alpbachtal, einer der größten Almabtriebe Tirols (Beginn 10 Uhr, Festzug gegen Mittag, Eintritt 8 €, Kinder unter 12 Jahren frei); Fulpmes im Stubaital, kostenlos, Bauernmarkt ab 11 Uhr und Tiere gegen 12:30 Uhr; Söll am Wilden Kaiser, kostenlos; Leutasch auf dem Seefelder Plateau, Ankunft gegen Mittag am Kirchplatzl; Auffach in der Wildschönau, kostenlos von 10 bis 18 Uhr mit über 500 Tieren aus 46 Almen auf rund 2.000 m; Kirchberg, Westendorf (Wochenende 17.-19.) und Angerberg (19. oder 20. September, je nach Quelle) in den Kitzbüheler Alpen; Landl am Thiersee vom 19. bis 26. Am Montag, den 21., beschließt Tannheim das Reigen mit einem dreitägigen Abtrieb über fast 1.000 Höhenmeter – einer der schönsten der Region.
Der 26. September hat sein eigenes Programm: zweiter Almabtrieb in Reith im Alpbachtal (ein anderer Festzug), Hopfgarten, Kelchsau und Itter im Brixental (Label GREEN EVENT TIROL, öffentliche Verkehrsmittel Pflicht), Gerlos im Zillertal zur 30. Auflage (Fußgängerzone in der Hauptstraße, 30 Aussteller, Noriker-Gespann) und Zell am Ziller (10-17 Uhr). Und der Oktober bleibt lebendig: Pillerseetal am 3., Mayrhofen um den 6. (zu bestätigen), und das große Finale am 10. Oktober in Ebbs (Kufsteinerland), wo die zweieinhalbjährigen Haflinger-Hengste von der Hengstalm ins Tal ziehen – eine seit 1947 gepflegte Zucht in natürlicher Herdenhaltung, so tyrol.com.
Der Rhythmus in drei Wochenenden
- 12.-13. September: Telfes, Ried, Jerzens, Pfunds, Kramsach, Nauders
- 19.-20. September: Reith im Alpbachtal, Fulpmes, Söll, Leutasch, Wildschönau, Kirchberg, Westendorf, Angerberg, Landl
- 26. September: 2. Reith, Hopfgarten, Kelchsau, Gerlos, Zell am Ziller, Wörgl
- 10. Oktober: Abtrieb der Haflinger-Hengste in Ebbs, das große Finale
Brauchtum und Fest: Blumenkronen, Glocken und Kässpatzen

Den Schmuck lesen, das Fest schmecken
Der Schmuck der Kühe, das Aufkranzen, folgt einem genauen Kodex: Die Kranzkuh, das Leitkuh, trägt die schönste Krone, oft mit einem Kreuz (göttlicher Schutz) und einem Spiegel (gegen böse Geister), wie Austria-Forum beschreibt. Ein schwarzes Band in der Krone (das Klagbüschel) zeigt Trauer in der Familie oder auf der Alm. Im Berchtesgadener Land tragen die Kühe die Fuikl, monumentale Kopfschmucke aus zu Bögen gebogenen Fichtenzweigen, verziert mit gefärbten Spänen und Papierblumen: 30 bis 40 Arbeitsstunden pro Stück, deren Fertigung traditionell am 24. August beginnt. In Tirol verbinden die Almboschen Zweige, Blumen, Bänder und Papier – unter den spektakulärsten Schmucken der Alpen. In der Wildschönau versammelt die Gru-Nacht am Vorabend Senner und Bäuerinnen zur letzten Nacht auf der Alm, mit dem über dem Feuer zubereiteten Melchermus, so Presse Tirol.
Auf dem Teller servieren die Almfeste die Klassiker: Kässpatzen (Käsespätzle mit gerösteten Zwiebeln), Kiachln (Schmalzgebäck), Zillertaler Krapfen (gefüllte Teigtaschen mit Kartoffel und Käse), geräucherter Speck, Bauernbrot und den ganzen Sommer gereiften Almkäse. In der Wildschönau gibt es zum Abschluss einen Krautinger, einen Rübenschnaps. Blasmusik, Alphorn, Schuhplattler und Peitschenschnalzen begleiten den Tag, oft gekoppelt an den Kirchtag, das Kirchweihfest des Ortes. Genießer verlängern das Wochenende bei der Almkäseolympiade in Galtür (26. September, 18 €), wo über 100 Almen aus fünf Ländern ihren Käse präsentieren. Wer den Kreislauf des Almkäses ganz verstehen will, liest dazu unser Dossier über die Käserouten Europas.
Zum Probieren am Straßenrand
- Kässpatzen und Kiachln, die beiden Säulen der bayerischen Almfeste
- Zillertaler Krapfen, am 26. September in Zell am Ziller und Gerlos
- Krautinger, der Rübenschnaps aus der Wildschönau
- Almkäse (Allgäuer Bergkäse, Sennalpkäse), auf dem Fest günstiger als im Laden
Die schönsten Almabtriebe: unsere Auswahl und die besten Tipps

Erstbesuch, langes Wochenende oder Grand Finale: wählen Sie Ihr Programm
Wenn Sie nur einen sehen: Mittenwald am 20. September, Festzug durch die Altstadt mit Fresken, freier Eintritt, Direktzug ab München (rund 1 h 45). Für rohe Authentizität reiht Bad Hindelang (Mitte September) knapp 900 Tiere einer seit 1794 belegten Tradition auf, mit Zuschauern, die schon um 6 Uhr morgens Posten beziehen. Auf Tiroler Seite bleibt der größte Reith im Alpbachtal (19. und 26. September, 8 €), der festlichste die Wildschönau (19. September, kostenlos, 10-18 Uhr) und der spektakulärste Abschluss Ebbs am 10. Oktober mit seinen Haflinger-Hengsten. Wer gern fotografiert, postiert sich an einer Kurve mit Teleobjektiv und folgt dem Festzug nie zu Fuß, rät der Blog Moonhoney Travel.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist mit Abstand die einfachste Lösung: Das Bayern-Ticket (34 € für eine Person, 44 bis 74 € für 2 bis 5 Personen an Automat und online, 2 € Aufschlag am DB-Schalter) gilt in Regionalzügen, S-Bahn und Bussen in ganz Bayern und auf einigen Linien bis Kufstein in Tirol, so der Deutschlandtarifverbund. Aus den deutschen Großstädten erreichen Sie München per ICE: aus Stuttgart in rund 2 Stunden 15, aus Frankfurt in etwa 3 Stunden 30, aus Berlin in rund 4 Stunden, aus Hamburg in gut 5 Stunden 30. Ab München geht es direkt nach Oberstdorf in 2 Stunden 20 (im Vorverkauf ab 20 bis 29 €, so Omio), nach Kufstein in 1 Stunde und von dort per Taxi für rund 37 € nach Ebbs. Die Parkplätze der großen Orte sind vor 8:30 Uhr voll und Busse für Gruppen kosten 100 bis 150 €: Die Bahn ist auch hier die Ersparnis. Wer aus Nord- oder Ostdeutschland anreist, vergleicht Flüge nach München oder Innsbruck; und wer die Oktoberfest-Zeit (19. September bis 4. Oktober) mitnimmt, kombiniert beides – mit unserer Auswahl der 10 Premium-Erlebnisse auf der Wiesn.
Die guten Gewohnheiten des Zuschauers
- In den großen Orten vor 8:30 Uhr da sein und sich am Straßenrand postieren, niemals vor den Tieren
- Den Festzug nie durchqueren: Tiere lassen sich nicht wie eine Parade steuern
- Den Termin ein paar Tage vorher bei der Tourismusinfo bestätigen (manche werden nie bestätigt)
- Einen Plan B im selben Tal einplanen: Mehrere Orte treiben am selben Wochenende ab
Praktische Infos: Konnektivität und Versicherung
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Ab ~4,50 €Die Termine der Almabtriebe hängen vom Wetter ab, Absagen gibt es: Eine Versicherung, die Stornierung und Bergungskosten abdeckt, beruhigt an einem September-Wochenende. EKTA deckt Österreich und Deutschland ab.
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Häufige Fragen
Wann findet der Almabtrieb 2026 in Bayern und Tirol statt?
Die Saison läuft vom 4. September bis zum 17. Oktober 2026, mit dem Höhepunkt an den Wochenenden 12.-13., 19.-20. (das vollste) und 26. September. Die Termine der Orte werden von den Tourismusverbänden angekündigt, aber je nach Wetter erst spät bestätigt. Quelle: Presse Tirol.
Ist der Almabtrieb kostenlos?
Die meisten Almabtriebe sind kostenlos: Mittenwald, Krün, Söll, Fulpmes, Leutasch, die Wildschönau und das ganze Allgäu verlangen nichts. Nennenswerte Ausnahmen: Reith im Alpbachtal (8 €, Kinder unter 12 Jahren frei), der Tiroler Abend in Hopfgarten (15 bis 20 €) und die Almkäseolympiade in Galtür (18 €). Quelle: Wildschönau Tourismus.
Was ist der Unterschied zwischen Almabtrieb, Viehscheid und Alpabzug?
Almabtrieb (auch Alpabtrieb) ist der Oberbegriff für die Herbstabfahrt des Viehs in Deutschland und Österreich. Viehscheid heißt es im Allgäu: Gemeint ist präzise das Trennen der gemischten Herden am Scheidplatz, wo jedes Tier seinem Besitzer zurückgegeben wird. Alpabzug und Désalpes sind die Schweizer Entsprechungen. Der Almauftrieb im Frühjahr wird dagegen nicht gefeiert. Quelle: Wikipedia.
Kann man ab München mit der Bahn hinfahren?
Ja, und es ist die beste Option: München-Mittenwald in rund 1 h 45, München-Oberstdorf in 2 Stunden 20 (Direktzug, im Vorverkauf ab 20 bis 29 €), München-Kufstein in 1 Stunde – das Bayern-Ticket gilt bis Kufstein –, von dort per Taxi für rund 37 € nach Ebbs. Das Bayern-Ticket kostet 34 € für eine Person, 44 bis 74 € für 2 bis 5 Personen. Quellen: festivalsindeutschland.de und Omio.
Sind die angekündigten Termine zuverlässig?
Nein, sie bleiben vorläufig: Wetter, Grasbestand und Tiergesundheit können einen Abtrieb verschieben oder verkürzen, und wenn ein Tier auf der Alm verendet ist, fällt das Fest aus oder findet ohne Schmuck statt. Manche Termine werden nie veröffentlicht, wie der des Königssee. Ein paar Tage vorher bei der örtlichen Tourismusinfo nachfragen. Quelle: Moonhoney Travel.
Was bedeutet die Blumenkrone auf der Kuh?
Das ist das Aufkranzen: Kühe werden nur geschmückt, wenn der Almsommer ohne Unfall oder Todesfall verlief. Die Kranzkuh, das Leitkuh, trägt die schönste Krone, oft mit Kreuz und Spiegel. Ein schwarzes Band (Klagbüschel) zeigt Trauer in der Familie oder auf der Alm. Quellen: Austria-Forum und austria.info.
Quellen
- tyrol.com : Übersicht zum Almabtrieb in Tirol, Zahlen und Kalender
- Presse Tirol : Almherbst 2026 im Tiroler Oberland, Saisoneröffnung (Kaunertal)
- festivalsindeutschland.de : Almabtrieb & Almfest Mittenwald (20. September)
- festivalsindeutschland.de : Viehscheid Immenstadt, Bad Hindelang, Oberstaufen (Allgäu, 18.-19. September)
- festivalsindeutschland.de : Almabtrieb am Königssee (Überfahrt mit den Landauer-Booten)
- alpbachtal.at : Almabtrieb & Kirchtag in Reith im Alpbachtal (8 €, 19. und 26. September)
- wildschoenau.com : Homecoming Festival in Auffach (kostenlos, 10-18 Uhr)
- kitzbueheler-alpen.com : Hopfgarten, Kelchsau, Itter (GREEN EVENT TIROL)
- tyrol.com : Hengstalmabtrieb in Ebbs (10. Oktober, Haflinger)
- allgaeu.de : Der Viehscheid im Allgäu (30.000 Jungrinder, 30 Gemeinden)
- UNESCO Austria : Transhumanz im immateriellen Kulturerbe (2019, Erweiterung 2023)
- austria.info : Die Viehtriebe in Österreich, Traditionen und Zahlen
- Moonhoney Travel : Tipps vor Ort: Position, Foto, Terminprüfung
- Omio : Zug München-Oberstdorf (Dauer und Preise)
- Deutschlandtarifverbund : Bayern-Ticket-Tarife 2026 (34 € solo, 44-74 € für 2-5 Personen)
Kalenderstand: August 2026. Die Termine bleiben vorläufig – bitte vor der Anreise bei der örtlichen Tourismusinfo bestätigen.

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