Das Goodwood Revival 2026 findet von Freitag, 18., bis Sonntag, 20. September auf der historischen Rennstrecke von Chichester in West Sussex statt. Das Motto dieser Ausgabe, „La Dolce Vita », feiert das Maserati-Jubiläum und versammelt knapp 150.000 Besucher in Kleidung aus den Jahren 1948 bis 1966. Die Tickets für Samstag und der 3-Tages-Pass sind bereits ausverkauft, nur Freitag und Sonntag sind noch erhältlich. Von Deutschland aus führt der schnellste Weg über einen Direktflug nach London Gatwick und den direkten Zug nach Chichester in weniger als anderthalb Stunden. Sichern Sie sich Ticket und Anreise frühzeitig, und setzen Sie eher auf einen echten Vintage-Look als auf ein Faschingskostüm.
Auf der Rennstrecke von Goodwood darf während des gesamten Revival-Wochenendes kein Fahrzeug fahren, das nach 1966 gebaut wurde. Weder Shuttlebusse noch moderne Serienfahrzeuge sind zugelassen: Nur Modelle aus der Zeit vor der Schließung der Strecke 1966 dürfen auf den Asphalt, und die überwältigende Mehrheit der 150.000 Besucher spielt das Spiel bis in die Garderobe mit. Genau das unterscheidet das Goodwood Revival von jedem anderen historischen Renntreffen der Welt: Man betrachtet hier nicht nur alte Autos, man taucht buchstäblich in ein anderes Jahrzehnt ein. Für Reisende aus Deutschland stellen sich vor der Buchung zwei Fragen: wie man sich kleidet, ohne im Paddock fehl am Platz zu wirken, und wie man zu einer Rennstrecke mitten im ländlichen Sussex gelangt, die weder ein Eurostar-Bahnhof noch ein großer Flughafen direkt bedient.
Anreise aus Deutschland: warum der Flug nach Gatwick die smarteste Wahl ist

Chichester hat weder einen direkten Eurostar-Bahnhof noch einen internationalen Flughafen in unmittelbarer Nähe: Die Rennstrecke liegt mitten auf dem Land in West Sussex, rund eine Stunde südlich von London. Man muss sich also bewusst für eine Kombination aus Flug oder Bahn und anschließender Zug- oder Autofahrt entscheiden, statt auf ein einziges durchgehendes Ticket zu hoffen.
Für Reisende aus Deutschland führt der bequemste Weg über einen Direktflug nach London Gatwick: easyJet fliegt nonstop ab München, Hamburg, Friedrichshafen, Nürnberg und Berlin, Condor ganzjährig ab Frankfurt. Die Flugzeit liegt je nach Abflughafen zwischen rund 1:30 Stunden (Frankfurt) und gut 2 Stunden (Berlin, München). Der entscheidende Vorteil: Von Gatwick fährt ein durchgehender Zug der Bahngesellschaft Southern in 58 Minuten bis 1 Stunde 17 nach Chichester, ganz ohne Umweg über die Londoner Innenstadt. Um Preise für Ihre Reisedaten zu vergleichen, vergleichen Sie Flüge Frankfurt-Gatwick auf Aviasales .
Wer aus einer Stadt fliegt, die Gatwick nicht direkt bedient, findet über London Heathrow deutlich mehr Verbindungen: Lufthansa und British Airways verbinden Frankfurt (rund neun Flüge täglich), München, Düsseldorf (fünf tägliche Flüge), Hamburg, Stuttgart, Köln/Bonn und Berlin nonstop mit dem größten britischen Drehkreuz. Der Haken: Eine durchgehende Zugverbindung nach Chichester gibt es von Heathrow nicht, meist sind ein bis zwei Umstiege nötig, und die Fahrt dauert insgesamt gut zwei bis zweieinhalb Stunden. Wer lieber ganz auf das Fliegen verzichtet, nutzt den Eurostar über Brüssel: Der ICE verbindet Frankfurt beziehungsweise Köln in gut drei respektive knapp zwei Stunden mit Brüssel, von dort bringt der Eurostar in rund zwei Stunden weiter nach London St Pancras, mit drei täglichen Verbindungen auf der Strecke Köln-London. Es bleibt dann nur noch die Fahrt quer durch London und der Anschlusszug nach Chichester.
Wer ohnehin mit dem Auto durch Frankreich oder Belgien reist, kann den Kanal klassisch queren: mit dem Eurotunnel LeShuttle zwischen Calais und Folkestone (35 Minuten Zugfahrt für den Wagen, anschließend rund zwei Stunden Straße bis Chichester), oder, wer ohnehin in der Normandie oder Bretagne unterwegs ist, mit der Fähre von Brittany Ferries ab Cherbourg oder Ouistreham direkt nach Portsmouth, nur 30 Autominuten von Chichester entfernt. Von Deutschland aus lohnt sich diese Route vor allem als Teil einer größeren Frankreich- oder Belgien-Reise, nicht als eigenständige Anreiseform.
Vor der Abreise prüfen
- Die elektronische Einreisegenehmigung UK ETA ist seit dem 2. April 2025 für alle EU-Bürger außer Iren Pflicht (aktuell 20 £, gültig 2 Jahre) und wird seit Februar 2026 vor jedem Boarding konsequent kontrolliert – am besten schon vor der Abreise beantragen.
- Im Vereinigten Königreich herrscht Linksverkehr: Ein EU-Führerschein reicht aus, wer aber mit dem eigenen Fahrzeug anreist, sollte vor der Überfahrt Scheinwerferblenden besorgen.
- Auf dem Gelände der Rennstrecke gibt es keine einzige Ladesäule für Elektrofahrzeuge.
- Am 19. und 20. September 2026 sind Bauarbeiten an der Bahnstrecke angekündigt, mit Ersatzbussen auf einigen Verbindungen: Ein Blick auf die aktuellen Fahrpläne am Vortag der Abreise lohnt sich.
Dresscode 1948-1966: was Sie tragen sollten und was Sie besser vermeiden

Kein Gesetz verlangt eine Verkleidung, um das Gelände zu betreten. Doch im zentralen Paddock, der einzigen Zone mit wirklich verbindlichem Dresscode (Zugang zur Strecke, zu den Ständen, zu den Mechanikern), gilt eine strikte Regel: Jackett und Krawatte für Herren, Kleid oder Kostüm für Damen. Überall sonst wird der Vintage-Stil, vom neo-edwardianischen Look der späten 1940er bis zu den Mods der mittleren 1960er, dringend empfohlen, ohne sanktioniert zu werden – wer aber nicht mitspielt, verpasst nach Aussage der Stammgäste die Hälfte des Erlebnisses.
Für Herren, Jahrzehnt für Jahrzehnt
1940er: Anzug aus Kammgarn oder Tweed, zweireihiges Jackett, Bundfaltenhose, schmaler Gürtel statt Hosenträger, zweifarbige Budapester und Trilby-Filzhut. 1950er: grauer Flanellanzug, gestreiftes Hemd, gepunktete Krawatte, Argyle-Cardigan, Fedora mit farbigem Band. 1960er, Mod-Periode: Bell-Bottom-Hose, schwarzer Rollkragenpullover, Baskenmütze, Paisley-Hemd, Chelsea-Boots. Unbedingt zu vermeiden: psychedelische Anzüge im Sgt.-Pepper-Stil, Seventies-Kleidung und moderne Sportschuhe.
Für Damen, drei Looks, die immer funktionieren
Der funktionale Stil der frühen 1940er (taillierter Blazer, eckige Schultern, Rock bis unters Knie) weicht am Ende des Jahrzehnts dem New Look: gemustertes Kleid, runde Schultern, betonte Taille. Die 1950er setzen auf das Dirndlkleid mit weitem Rock und Gürtel in der Taille oder auf den „Teddy Girl »-Look. Die 1960er bieten drei klar unterscheidbare Wege: die Lederjacke im schicken Biker-Stil, das strenge Kostüm im Stil von Jackie Kennedy oder das Trapezkleid mit Go-go-Stiefeln der Mod-Bewegung. Ein Seidenschal, eine Vintage-Sonnenbrille und ein kräftiger roter Lippenstift reichen oft schon für den Effekt, ohne gleich in ein ganzes Kleid zu investieren.
Eine Ausstattung leihen statt kaufen
Mehrere britische Verleiher verschicken Kleidung aus der Epoche im Voraus: Cotswold Costumes (Ausstatter des Revival seit dessen allererster Ausgabe 1998), Masquerade Costume Hire oder Dressing-Up Box für RAF-, Army- und Navy-Uniformen. Rechnen Sie mit mindestens 5 Tagen Vorlauf für den Versand. In London ergänzen die Secondhand-Läden Beyond Retro, Circa Vintage oder Paper Dress Vintage eine Ausstattung mit echten Accessoires aus der Epoche. Vor Ort bieten Betty’s Salons und Goodwood Barber Frisuren und Make-up im 1940er-Stil nach Terminvereinbarung an, die Nachfrage ist groß: Eine Reservierung vor der Abreise lohnt sich.
- Umstrittene Uniformen und Kostüme kultureller Aneignung sind auf dem gesamten Gelände verboten.
- Waffenattrappen, auch als Kostümzubehör, sind verboten, Taschen werden an den Eingängen kontrolliert.
- Die Veranstalter behalten sich das Recht vor, den Einlass bei als anstößig empfundener Kleidung zu verweigern.
Panorama: das größte Vintage-Treffen der Welt, Ausgabe „La Dolce Vita »

Der Goodwood Motor Circuit eröffnete 1948 auf der Streckenführung eines ehemaligen RAF-Flugplatzes, der während der Luftschlacht um England aktiv war. 1966 schloss er für den Rennbetrieb, weil die Sicherheitsstandards mit der ursprünglichen Streckenführung nicht mehr vereinbar waren: genau dieses Zeitfenster, 1948 bis 1966, lässt das Revival seit 1998 jedes Jahr wiederaufleben, seit Charles Gordon-Lennox (heute 11. Duke of Richmond) das Gelände exakt fünfzig Jahre nach dessen Eröffnung neu belebte. Die Strecke ist bis heute in ihrer Konfiguration von 1952 erhalten, Schikane inklusive, und außer Rettungsfahrzeugen ist während des gesamten Wochenendes kein modernes Fahrzeug auf der Strecke zugelassen.
Die Ausgabe 2026, die vom 18. bis 20. September stattfindet, trägt erstmals ein explizites Länder-Motto: Italien, unter dem Namen „La Dolce Vita ». Maserati feiert dabei das hundertjährige Jubiläum seines Sieges bei der Targa Florio 1926, eine tägliche Parade vereint bis zu 300 Vespa-Roller aus der Zeit vor 1967 zum 80-jährigen Markenjubiläum, und der Lavant Cup wird zur „Battle of Modena » umbenannt, einem direkten Duell zwischen Ferrari und Maserati. Der Sonntag wird zu einem „Super Sunday » nach dem Vorbild eines modernen Grand-Prix-Wochenendes, mit der RAC TT Celebration als Abschluss: Jenson Button und Jacques Villeneuve, zwei Formel-1-Weltmeister, liefern sich dabei ein Rad-an-Rad-Duell auf identischen Jaguar E-Type. Dunlop wird damit zum allerersten Titelpartner in der Geschichte des Revival.
Höhepunkte der Ausgabe 2026
- Ein Aufgebot an Legenden: Sir Jackie Stewart, Tom Kristensen, Jimmie Johnson (siebenfacher NASCAR-Champion) und, bei den Motorrädern, Giacomo Agostini.
- Der Freddie March Spirit of Aviation, ein Concours d’Élégance für Flugzeuge aus der Zeit vor 1966, geht in seine 22. Ausgabe, mit einer Spitfire-Formation an jedem Morgen.
- Fahrzeuge im Wert von fast einer Milliarde Pfund kommen auf dem Gelände zusammen, zwischen der Strecke und den 6.000 ausgestellten Oldtimern.
Budget, Formalitäten und Insider-Tipps vor der Abreise
Das einfache Tagesticket startet bei 84 £ pro Person, für unter 12-Jährige ist der Eintritt kostenlos. Darüber steigen die Preise schnell: rund 240 £ für den 3-Tages-Pass (in diesem Jahr bereits ausverkauft), 342 £ pro Tag für die Loge „The Barracks » und mehr als 1.000 £ pro Tag und Person für die Hospitality-Pakete. Camping vor Ort kostet zwischen 215 und 290 £ pro Stellplatz für 4 Personen und das gesamte Wochenende, zu buchen direkt über die Goodwood-Ticketstelle. Auf dem Gelände wird fast ausschließlich kontaktlos bezahlt: Eine im Ausland gebührenfreie Karte ist sinnvoller als eine Bargeldreserve.
Telefon und Internet
Das Vereinigte Königreich gehört seit 2020 nicht mehr zur Europäischen Union: Die meisten „EU-Roaming »-Tarife deutscher Anbieter decken es deshalb nicht mehr ab, und Roaming kann schnell zu einer bösen Überraschung auf der Rechnung werden. Eine eigene eSIM, wie sie unser Vergleich der eSIM-Karten für Reisen gegenüberstellt, beseitigt dieses Risiko für wenige Dollar.
Übernachten
Chichester verfügt über ein begrenztes Hotelangebot, das für dieses eine Wochenende Monate im Voraus ausgebucht ist. The Goodwood Hotel, direkt auf dem Anwesen, bleibt die nächstgelegene Option (ab 130 bis 180 £ pro Nacht), doch wer die Suche auf Portsmouth (20 bis 30 Minuten) oder Brighton (30 bis 45 Minuten) ausweitet, hat Zugriff auf einen deutlich größeren Hotelmarkt.
Gesundheit und Versicherung
Die gesundheitliche Gegenseitigkeitsregelung hat sich seit dem Brexit verändert: Die Europäische Krankenversicherungskarte gilt weiterhin für Notfallbehandlungen, deckt aber weder Rücktransport noch private Behandlungen ab, deren britische Tarife überraschen können. Unser Vergleich der Reiseversicherungen stellt die passendsten Zusatzoptionen für einen Kurzaufenthalt im Vereinigten Königreich im Detail vor.
Rund um Chichester: was Sie vor oder nach dem Rennen unternehmen können

Die Rennstrecke nimmt nur einen kleinen Teil des Anwesens von Goodwood ein, 11.000 Acre, die sich Pferderennbahn, Golfplatz und vor allem Goodwood House teilen, dem Sitz der Duke of Richmond seit über 300 Jahren, 10 Autominuten entfernt. Die private Kunstsammlung (Canaletto, Stubbs, Van Dyck) lässt sich von April bis Oktober in gut einer Stunde besichtigen. Das Anwesen selbst liegt mitten im South Downs National Park: Der Wanderweg zur Mühle von Halnaker, mehrere Weingüter in Sussex und das Freilichtmuseum Weald and Downland Living Museum runden einen Tag ab, ohne dass man dafür weit fahren müsste.
In Chichester selbst lassen sich die Kathedrale und ihre römischen Stadtmauern an einem Vormittag besichtigen. Ein glücklicher Zufall: Das Chichester Festival Theatre eröffnet seine Saison mit A Midsummer Night’s Dream genau am 18. September 2026, dem Eröffnungstag des Revival, ideal, um aus dem Wochenende einen kulturellen Kurztrip zu machen. Nur wenige Minuten entfernt beherbergt der Fishbourne Roman Palace die größte in Großbritannien entdeckte römische Residenz, mit ihrem Mosaik „Amor auf einem Delfin ». Und für alle, die über Portsmouth anreisen, etwa mit der Fähre oder als Zwischenstopp auf dem Weg, bleibt das Portsmouth Historic Dockyard mit der HMS Victory und der Mary Rose die naheliegendste Ergänzung, bevor es weiter zur Rennstrecke geht.
Was Sie vor der Buchung auch wissen sollten
Das Revival ist nicht frei von Schattenseiten, und sie zu verschweigen würde niemandem helfen, der die Reise ernsthaft plant. Der geschlossene Club GRRC weist jahrelange Wartelisten auf, und mehrere Besucher berichten von einem Gefühl sozialer Ausgrenzung, besonders rund um die Mitgliederbereiche. Die Gastronomie vor Ort gilt einhellig als teuer: Es lohnt sich, das gedruckte Programm vorab online zu kaufen, dort rund 5 £ günstiger als vor Ort.
Die Ausgabe 2025 erlebte zudem einen Regen- und Schlammtag, der die Rasenparkplätze bereits am ersten Morgen in eine Schlammschlacht verwandelte, ein weiterer Beleg dafür, wie sinnvoll wanderfestes Schuhwerk anstelle reiner Epochen-Pumps ist. Ein weiterer ernster Warnhinweis: Goodwood warnt jedes Jahr vor gefälschten Tickets, die auf eBay, Facebook Marketplace oder Gumtree kursieren. Die einzige anerkannte Wiederverkaufsplattform zum Nennwert ist Twickets: Besser dort bleiben, als am Einlass ein für ungültig erklärtes Ticket zu riskieren, nachdem Anreise und Unterkunft bereits gebucht sind.
In Sachen Umwelt schreibt die Organisation seit 2024 einen Kraftstoff mit mindestens 70 % nachhaltigen Bestandteilen für das gesamte Wettbewerbsfeld vor: ein echter, wenn auch noch bescheidener Fortschritt, zumal es auf dem Gelände keine einzige Ladesäule für Elektrofahrzeuge gibt.
Praktische Infos für Ihre Reise
Eine lokale eSIM erspart Roaming-Gebühren nach dem Brexit bei einem klassischen deutschen Tarif: Installation vor der Abreise, Verbindung sofort bei der Ankunft.
Ab 4,50 $ für 1 GBErgänzend zur Europäischen Krankenversicherungskarte deckt eine eigene Versicherung Rücktransport und private britische Behandlungen ab, außerhalb der europäischen Gegenseitigkeitsregelung.
Tarife für KurzaufenthalteHäufig gestellte Fragen
Muss man sich beim Goodwood Revival unbedingt verkleiden?
Nein, außer im zentralen Paddock, wo Jackett und Krawatte für Herren sowie Kleid oder Kostüm für Damen vorgeschrieben sind. Überall sonst wird die Vintage-Kleidung aus den Jahren 1948 bis 1966 dringend empfohlen, aber laut der offiziellen Website nie sanktioniert, wenn Sie darauf verzichten.
Braucht man ein Visum, um von Deutschland aus ins Vereinigte Königreich zu reisen?
Kein Visum, aber seit dem 2. April 2025 ist die elektronische Einreisegenehmigung UK ETA für alle EU-Bürger außer Iren vor dem Boarding Pflicht, unabhängig vom Verkehrsmittel, und wird seit Februar 2026 an Flughäfen, Fähren und beim Eurostar konsequent kontrolliert. Rechnen Sie mit 20 £ für eine Gültigkeit von 2 Jahren.
Was ist der direkteste Weg von Deutschland aus?
Ein Direktflug nach London Gatwick, gefolgt vom durchgehenden Zug der Southern Railway, der Chichester in 58 Minuten bis 1 Stunde 17 erreicht, ganz ohne Umweg über die Londoner Innenstadt. easyJet fliegt ab München, Hamburg, Berlin und weiteren Städten, Condor ab Frankfurt. London Heathrow bietet mehr Verbindungen aus Deutschland, erfordert aber ein bis zwei Umstiege und insgesamt rund zweieinhalb Stunden bis Chichester.
Sind für die Ausgabe 2026 noch Tickets erhältlich?
Mitte August 2026 waren die Tickets für Samstag und der 3-Tages-Pass ausverkauft, nur Freitag und Sonntag waren noch in begrenzter Zahl erhältlich. Die Verfügbarkeit ändert sich schnell: am besten direkt bei der offiziellen Ticketstelle prüfen, bevor der Rest der Reise gebucht wird.
Was kostet der Eintritt zum Goodwood Revival?
Das einfache Tagesticket startet bei 84 £ pro Person, für unter 12-Jährige ist der Eintritt kostenlos. Die Logen- und Hospitality-Pakete reichen von 342 £ bis über 1.000 £ pro Tag und Person.
Kann man eine Ausstattung aus der Epoche leihen, ohne eine zu besitzen?
Eine offizielle Verleihstation vor Ort gibt es nicht, aber mehrere britische Verleiher wie Cotswold Costumes oder Masquerade Costume Hire verschicken Kleidung im Voraus. Rechnen Sie mit mindestens 5 Tagen für Versand und Rücksendung.
Sind Goodwood Revival, Festival of Speed und Members’ Meeting dasselbe Event?
Nein: drei eigenständige Veranstaltungen auf demselben Anwesen. Das Members’ Meeting (18.-19. April 2026) ist Clubmitgliedern vorbehalten, das Festival of Speed (9.-12. Juli 2026) ist ein Bergrennen, das auch modernen Fahrzeugen offensteht, und das Revival (18.-20. September 2026) widmet sich ausschließlich der Epoche 1948-1966 in historischer Kleidung.
Quellen
- Goodwood Revival, offizielle Seite: Termine, Motto 2026 und allgemeine Informationen.
- Goodwood Media Centre: bestätigtes Fahrerfeld für 2026.
- Goodwood, What to Wear: offizieller Dresscode.
- Goodwood, Getting Here: Anreise und Parkplätze.
- Goodwood, Admission Tickets: Eintrittspreise 2026.
- GOV.UK: UK-ETA-Pflicht für EU-Bürger seit dem 2. April 2025.
- Bahn.de: Zugverbindungen von Deutschland über Brüssel nach London.
- Wikipedia: Geschichte des Goodwood Revival.
- Chichester District Council: wirtschaftliche Wirkung des Goodwood-Anwesens.
- The Classic Valuer: Rückgang des Auktionsmarkts bei Bonhams.
Recherche durchgeführt am 25. August 2026.

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