Das Deutschlandticket soll am 1. Januar 2027 von 63 € auf 66,80 € im Monat steigen. Der Betrag wurde laut dpa am 30. September 2026 angekündigt und ist auf bahn.de zu bestätigen. Das Ticket gilt für Regionalzüge, S-Bahnen, Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen, nicht aber für ICE und IC. Zum Kauf aus dem Ausland liegen keine bestätigten Bedingungen vor.
Geprüft am anhand der zitierten Quellen: VMK-Mitteilung (26. März 2026), CEC-ZEV (Stand 18. Juni 2026), dpa-Meldung vom 30. September 2026, übernommen von deskmodder.de. Betrag 2027 und Kaufbedingungen sind auf bahn.de zu bestätigen.
Ab dem 1. Januar 2027 soll das Deutschlandticket von 63 € auf 66,80 € im Monat steigen, laut der dpa-Meldung vom 30. September 2026 (Betrag auf bahn.de zu bestätigen). Die Erhöhung um 3,80 €, also rund 6 %, stellt die Presse als erste Anpassung dar, die auf einem Kostenindex beruht. Für Reisende aus Frankreich zählt aber nicht nur der Preis. Entscheidend sind der Geltungsbereich des Tickets, das Abo-Prinzip und das Datum, bis zu dem man kündigen muss, um keinen Monat zu viel zu zahlen.
Nicht bestätigte Punkte sind im Text markiert, zusammen mit der Quelle, die sie berichtet. Da das Ticket ein monatliches Abo ist, bestimmt bei einem kurzen Aufenthalt eher das Kündigungsdatum als der angezeigte Preis die tatsächlichen Kosten.
1. Was das Ticket in Deutschland abdeckt

Ein Abo für die Züge des Alltags
Das Deutschlandticket erlaubt unbegrenzte Fahrten in Regionalzügen, S-Bahnen, Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen im gesamten Bundesgebiet. Das Ticket ist vollständig digital und auf eine Person ausgestellt. Es wird zusammen mit einem amtlichen Lichtbildausweis verwendet, den das Kontrollpersonal während der Fahrt verlangen kann (CEC-ZEV, abgerufen am 24. Oktober 2026). Regionalzüge verlangen keine Platzreservierung: Man steigt ein und fährt los (Reiseführer, abgerufen am 24. Oktober 2026).
Das Fahrrad ist nicht enthalten. Dafür braucht man eine Fahrradtageskarte, die separat verkauft wird (CEC-ZEV, gleiche Quelle).
Was in der Praxis abgedeckt ist
- Die Züge RB, RE und IRE in der 2. Klasse, die Mittelstädte und ländliche Regionen verbinden
- Die S-Bahnen der großen Ballungsräume, für Pendelstrecken und Tagesausflüge
- Die Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen der Städte, je nach Zone
Das Ticket eignet sich gut für einen Tagesausflug außerhalb des Ortes, an dem Sie wohnen, vorausgesetzt, die Strecke wird im Regionalverkehr gefahren. Manche Ausflüge schließen den Transport allerdings schon ein. Das gilt für den Ausflug zur Gedenkstätte Dachau, der unten in diesem Abschnitt vorgestellt wird: Laut Angebotsseite übernimmt der Guide die Zugtickets ab München. Für diese Strecke brauchen Sie das Ticket also nicht. Die Angebotsseite nennt ein Mindestalter von 13 Jahren; bitte vor der Buchung prüfen.
2. Der Preis 2027: eine Erhöhung nach Index
Laut der dpa-Meldung vom 30. September 2026 hat der Koordinierungsrat Deutschlandticket den Preis für 2027 am Mittwoch, dem 30. September 2026, auf 66,80 € im Monat ab dem 1. Januar 2027 festgelegt (deskmodder.de, Übernahme der dpa-Meldung). Einige Zeitungen runden auf 67 € auf, der berichtete Betrag ist aber 66,80 €.
Der Mechanismus war im Voraus beschlossen worden. Bei der Verkehrsministerkonferenz in Lindau am 25. und 26. März 2026 haben sich die Länder auf einen Preisindex für das Ticket verständigt. Laut der VMK-Mitteilung werden Personal-, Energie- und allgemeine Kosten im Verhältnis 55, 20 und 25 % gewichtet, und der Index wird spätestens am 30. September für das Folgejahr veröffentlicht (VMK-Mitteilung, gelesen am 24. Oktober 2026). Der Indexwert selbst taucht in den gelesenen Quellen nicht auf.
| Gültig ab | Monatspreis | Status |
|---|---|---|
| 1. Mai 2023 (Einführung) | 49 € | Einführung, Vorverkauf ab dem 3. April 2023 |
| 1. Januar 2025 | 58 € | Erhöhung umgesetzt |
| 1. Januar 2026 | 63 € | Aktuell gültiger Preis |
| 1. Januar 2027 | 66,80 € | Angekündigt am 30. September 2026, auf bahn.de zu bestätigen |
Quelle: Wikipedia (de) für 2023 und 2025 (Seite gelesen), Bundesregierung für 2026 (Auszug), dpa-Meldung vom 30. September 2026 für 2027; abgerufen am 24. Oktober 2026. Der Betrag für 2027 ist angekündigt: auf bahn.de zu bestätigen.
Das Jobticket steigt 2027 auf 63,46 €, das Semesterticket, das nur für in Deutschland eingeschriebene Studierende gilt, auf 40,08 € (dpa, gleiche Meldung). Eine Werbeseite nennt 37,80 € für das Wintersemester 2026/27, ohne offizielle Quelle: Diese Zahl wird hier nicht übernommen.
Die Finanzierung ruht auf zwei Zahlen. Bund und Länder finanzieren jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr, laut dem Bundesverkehrsministerium (teltarif.de, Auszug aus dem dritten Zwischenbericht der Evaluierung). Die Quellen sind sich über den Zeithorizont uneinig: Der Bundestag sprach im November 2025 von einer Finanzierung bis Ende 2030 (beck-aktuell, November 2025), während ein Teil der Presse vom September 2026 Ende 2029 nennt. Wir legen uns hier nicht fest.
3. Was nicht abgedeckt ist: ICE, IC, EC und Fernbusse

Die Regel ist einfach: Alles im Fernverkehr ist ausgeschlossen
ICE-, IC- und EC-Züge sind nicht abgedeckt, ebenso wenig die privaten Fernlinien wie FlixTrain und FlixBus (CEC-ZEV, Stand 18. Juni 2026). Konkret heißt das: Eine Fahrt von München nach Berlin im ICE bezahlen Sie mit einer Fernverkehrsfahrkarte, auch wenn das Regionalticket in Ihrer Tasche steckt. Das Ticket wird erst nützlich, sobald die Strecke im Regionalverkehr gefahren wird.
Um versehentlich eine Fernverkehrsverbindung zu buchen, aktivieren Sie im Fahrplan der DB oder in der App DB Navigator die Option „Nur Nahverkehr“: Dann erscheinen nur Nahverkehrsverbindungen. Manche Verbindungen bleiben auch mit diesem Filter ausgeschlossen (Travelbook, abgerufen am 24. Oktober 2026). Prüfen Sie deshalb jede Strecke im Detail.
| Verkehrsmittel | Abgedeckt | Hinweis |
|---|---|---|
| RB, RE, IRE | Ja | Regionalzüge, 2. Klasse, ohne Platzreservierung |
| S-Bahn | Ja | Große Ballungsräume |
| Bus, Straßenbahn, U-Bahn | Ja | Stadt- und Regionalverkehr je nach Zone |
| ICE, IC, EC | Nein | Fernverkehr der DB Fernverkehr |
| FlixTrain, FlixBus | Nein | Private Fernlinien |
| Seilbahnen | Nein | Nicht im Ticket enthalten, laut Zugspitze |
| Zahnradbahn der Zugspitze | Teilweise | Nur von Garmisch-Partenkirchen bis Grainau, wenn die Kapazität es erlaubt |
Quelle: CEC-ZEV für den allgemeinen Geltungsbereich (gelesen am 24. Oktober 2026), zugspitze.de für die Zugspitze (gelesen am 24. Oktober 2026).
4. Ein Monatsabo: Die Kündigung bestimmt den Preis
Der Punkt, der Reisende am meisten überrascht, lässt sich in einem Satz sagen: Das Deutschlandticket ist kein Fahrschein, sondern ein Abo, das jeden Monat verlängert wird. Man kauft es auf bahn.de, in der App DB Navigator oder bei den regionalen Verkehrsunternehmen. Eine Tagesversion gibt es für dieses Ticket nicht.
Die Gültigkeit beginnt am ersten Tag des Monats um 3 Uhr morgens und endet am ersten Tag des Folgemonats (profee.com, gelesen am 24. Oktober 2026). Die Kündigungsregel, auf die sich dieser Artikel stützt, lautet: Eine Kündigung, die vor dem 10. eines Monats eingeht, beendet den Vertrag zum Ende des Folgemonats. Um im Dezember aufzuhören, muss man vor dem 10. November kündigen (CEC-ZEV, gelesen am 24. Oktober 2026). Die Kündigung erfolgt über den Kundenbereich online oder per Formular, mit der Abonnementnummer und nicht mit der Bestellnummer (CEC-ZEV, gleiche Quelle).
Konsequenz für einen kurzen Aufenthalt, zu bestätigen auf bahn.de: Mit dieser Regel läuft ein Ticket, das Sie nur ein paar Tage im Januar 2027 nutzen und vor dem 10. Januar kündigen, bis Ende Februar weiter. Das sind zwei Monatsbeiträge, also 133,60 € im Jahr 2027, wenn die Laufzeit am 1. Januar beginnt. Um nur einen Monat zu zahlen, muss man vor dem 10. Dezember 2026 kündigen. Das tatsächliche Ergebnis hängt vom Aktivierungsdatum ab, das in den gelesenen Quellen nicht bestätigt ist.
Beim Bezahlen gilt dieselbe Vorsicht. Ein österreichisches FAQ von 2024 (wandernundmehr.at, Auszug) besagt, dass die Zahlung über bahn.de ein Konto mit SEPA-Lastschrift voraussetzt, und ein anderes FAQ behauptet, online werde nur die Lastschrift akzeptiert. Die Kaufbedingungen aus dem Ausland sind deshalb auf bahn.de zu prüfen, bevor Sie abschließen. Das Ticket bleibt ein persönliches Abo.
5. DB-Abonnenten: Erhöhung bis zum 30. November 2026 bestätigen
Wenn Sie bereits über die Deutsche Bahn abonniert sind, greift die Erhöhung 2027 nicht automatisch. Bei Verträgen, die vor dem 15. Oktober 2026 abgeschlossen wurden, müssen die neuen Bedingungen spätestens bis zum 30. November 2026 akzeptiert werden, im Abo-Portal auf bahn.de oder über den Menüpunkt „Vertragsänderungen zustimmen“ in DB Navigator (FAQ der DB, Auszug vom 24. Oktober 2026; das Datum ist auf bahn.de zu bestätigen, die Seite wurde nicht vollständig geöffnet). Ohne Antwort endet der Vertrag zum 31. Dezember 2026, und eine Reaktivierung bleibt bis zu diesem Datum möglich (gleiche Quelle).
Nur der ursprüngliche Käufer kann diese Zustimmung erteilen. Bestellungen ab dem 15. Oktober 2026 brauchen laut derselben FAQ keine Bestätigung. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Termine zusammen; die Daten der FAQ sind auf bahn.de zu bestätigen.
| Datum | Was passiert | Betroffen |
|---|---|---|
| 15. Oktober 2026 | Bestellungen ab diesem Datum brauchen keine Bestätigung | Neue Käufer |
| 10. jedes Monats | Kündigungsfrist für ein Ende zum Ende des Folgemonats | Alle Abonnenten |
| 30. November 2026 | Frist für die Zustimmung zur Erhöhung | DB-Abonnenten mit Vertrag vor dem 15. Oktober 2026 |
| 31. Dezember 2026 | Vertragsende für nicht bestätigte Abos, Frist für die Reaktivierung | DB-Abonnenten ohne Antwort |
| 1. Januar 2027 | Neuer Preis von 66,80 € im Monat | Alle Abonnenten |
| 30. September 2027 | Spätestens Veröffentlichung des Index für 2028 | Alle Abonnenten |
Quelle: FAQ der DB (Auszug vom 24. Oktober 2026, auf bahn.de zu bestätigen) und VMK-Mitteilung (gelesen am 24. Oktober 2026).
6. Grenze: Lauterbourg ja, Straßburg nein

Ein deutsches Ticket, kein Pass nach Frankreich
Das Ticket wird oft als Weg nach Frankreich dargestellt. Das ist zu weit gedacht. Es gilt bis zu den elsässischen Bahnhöfen Lauterbourg und Wissembourg im Bas-Rhin, die im VRN-Netz liegen. Für eine Fahrt nach Paris oder ins französische Landesinnere braucht man ein französisches oder grenzüberschreitendes Ticket.
Straßburg ist nicht abgedeckt. Für die Straßenbahnlinie D von Kehl nach Straßburg wird am Wochenende eine Ausnahme mit einem zeitlich begrenzten Ticket erwähnt, doch keine gelesene offizielle Quelle bestätigt sie. Erkundigen Sie sich vor jeder Fahrt beim Betreiber.
| Ziel | Gültig | Hinweis |
|---|---|---|
| Lauterbourg (Bas-Rhin) | Ja | Elsässischer Bahnhof, VRN-Netz |
| Wissembourg (Bas-Rhin) | Ja | Elsässischer Bahnhof, VRN-Netz |
| Straßburg | Nein | Ausnahme der Linie D von Kehl nicht durch eine gelesene Quelle bestätigt |
| Salzburg (Österreich) | Ja | Laut CEC-ZEV, auf bahn.de zu bestätigen |
| Kufstein (Österreich) | Ja | Laut CEC-ZEV, auf bahn.de zu bestätigen |
| Schaffhausen (Schweiz) | Ja | Laut CEC-ZEV, auf bahn.de zu bestätigen |
Quelle: CEC-ZEV (inoffizielle Organisation, Seite aktualisiert am 18. Juni 2026), abgerufen am 24. Oktober 2026.
Auf elsässischer und lothringischer Seite gibt es weitere Angebote. Flexfahrt bietet eine Ermäßigung von bis zu 60 % zwischen Lothringen und dem Saarland, und Saar-Lor-Lux bietet ein Tagesticket, das am Wochenende und an Feiertagen gilt (frontaliers-grandest.eu, Stand Juli 2026, Auszug).
7. Rechnung: ab wie vielen Tagen sich das Ticket lohnt

In Berlin liegt der Break-even am sechsten Tag
Das meistgenannte Tagesticket ist die Berliner Tageskarte AB: 11,20 € im Jahr 2026, 24 Stunden gültig nach dem Entwerten, mit unbegrenzten Fahrten (BVG, Seite gelesen am 24. Oktober 2026). In Hamburg kostet die Tageskarte AB 2026 8,20 € und laut der Website der Stadt online 7,63 € (hamburg.de, Auszug vom 24. Oktober 2026).
Die Rechnung vergleicht beide Optionen für eine einzelne Person, nur im Tarifbereich AB von Berlin. Sie berücksichtigt weder die Tarife 2027 der Berliner Verkehrsbetriebe, die in den gelesenen Quellen nicht bestätigt sind, noch eine mögliche teurere Zone ABC.
| Szenario | Deutschlandticket 2027 | Berliner Tageskarte AB (11,20 €) | Günstigste Option |
|---|---|---|---|
| 1 Tag | 66,80 € | 11,20 € | Tageskarte |
| 3 Tage | 66,80 € | 33,60 € | Tageskarte |
| 6 Tage | 66,80 € | 67,20 € | Deutschlandticket, um 0,40 € günstiger |
| 10 Tage | 66,80 € | 112,00 € | Deutschlandticket |
Quelle: Preis der Tageskarte, BVG (Seite gelesen am 24. Oktober 2026); Preis 2027 des Deutschlandtickets laut dpa-Meldung vom 30. September 2026 (deskmodder.de); Berechnung von Pixidia.
Die Rechnung gilt nur, wenn Sie das Monatsticket während seiner gesamten Laufzeit nutzen. Bei einem Aufenthalt von wenigen Tagen über zwei Monate hinweg entscheidet das Kündigungsdatum (siehe Abschnitt 4).
8. Vier Profile, vier Antworten
Der Kurzaufenthalt in der Stadt
Für ein Wochenende oder einen Aufenthalt von drei oder vier Tagen in einer einzigen Stadt ist die Tageskarte fast immer günstiger. Sie erspart die Verwaltung eines Monatsabos, und ihre Gültigkeit von 24 Stunden nach dem Entwerten deckt einen vollen Besichtigungstag ab. Im reinen Tarifbereich AB von Berlin lohnt sich das Monatsticket erst ab fünf oder sechs Tagen mit Fahrten.
Wer mehrere Wochen unterwegs ist
Bei einem Monat in Deutschland mit Regionalfahrten zwischen mehreren Städten kann das Deutschlandticket günstiger sein als eine Reihe von Tageskarten. Dafür müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: Man muss es aus dem Ausland kaufen können, was in den gelesenen Quellen nicht bestätigt ist und auf bahn.de geprüft werden muss, und man muss rechtzeitig kündigen. Um diese Reise mit einer Nachtfahrt zu kombinieren, hilft unser Guide zu den vier neuen Nachtzuglinien in Europa 2026, darunter Paris-Berlin.
Studierende und Angestellte
Ein in Deutschland eingeschriebener Studierender kann das Semesterticket wählen, das 2027 mit 40,08 € angekündigt ist (dpa). Ein Angestellter, dessen Arbeitgeber sich beteiligt, kann das Jobticket nehmen, das für 2027 mit 63,46 € angekündigt ist. Ein Studierender, der nur kurz und ohne deutsche Einschreibung da ist, hat keinen Anspruch auf das Semesterticket (sprachschule.org, gelesen am 24. Oktober 2026).
Der Grenzgänger und das Elsass
Für eine regelmäßige Strecke zwischen dem Bas-Rhin und Karlsruhe hat das Ticket einen echten Nutzen, sofern die Fahrt auf Lauterbourg oder Wissembourg begrenzt bleibt. Darüber hinaus braucht man getrennte Tickets, und die oben genannten regionalen Ermäßigungen lassen sich vor dem Abschluss eines Abos vergleichen.
Was andere Reiseführer verschweigen
Viele Online-Ratgeber übernehmen veraltete Zahlen oder lassen die Schritte weg, die die tatsächlichen Kosten des Tickets bestimmen. Hier sind fünf Punkte aus den zitierten Quellen, mit dem Datum ihrer Abfrage.
- Der Preis 2027 beruht auf einem Index, nicht auf einer jährlichen Entscheidung im Einzelfall. Die VMK-Mitteilung legt eine Kostengewichtung von 55 % für Personal, 20 % für Energie und 25 % für allgemeine Kosten fest, mit einer Veröffentlichung spätestens am 30. September für das Folgejahr (VMK-Mitteilung, gelesen am 24. Oktober 2026).
- Bei DB-Abonnenten führt eine fehlende Antwort zum Vertragsende. Ohne Bestätigung bis zum 30. November 2026 endet der Vertrag zum 31. Dezember 2026 (FAQ der DB, Auszug vom 24. Oktober 2026, auf bahn.de zu bestätigen).
- Seilbahnen sind ausgeschlossen, und an der Zugspitze gilt das Ticket nur auf einem Abschnitt. Die Zahnradbahn nimmt es nur zwischen Garmisch-Partenkirchen und Grainau an, wenn die Auslastung es zulässt (zugspitze.de, gelesen am 24. Oktober 2026).
- Das Ticket reicht nicht bis Straßburg, obwohl Kehl so nah liegt. Gültig sind die Bahnhöfe Lauterbourg und Wissembourg. Keine gelesene offizielle Quelle bestätigt die Ausnahme der Straßenbahnlinie D (CEC-ZEV, gelesen am 24. Oktober 2026).
- Der Preis 2026 liegt bei 63 €, nicht bei 49 € oder 58 €. Einige Seiten zeigen noch alte Beträge. Die Bundesregierung nennt 63 € seit dem 1. Januar 2026 (Bundesregierung, Auszug vom 24. Oktober 2026).
Vor der Abfahrt: Verbindung und Versicherung
Da das Ticket vollständig digital ist, ist eine mobile Verbindung unterwegs sinnvoll, um Fahrpläne abzurufen und das Ticket auf dem Smartphone zu zeigen, auch bei einem unerwarteten Anschluss.
Eine Reiseversicherung deckt medizinische Kosten und einige Unvorhergesehenes während Ihres Aufenthalts ab. Prüfen Sie die Leistungen, bevor Sie abreisen.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet das Deutschlandticket?
Das Deutschlandticket soll ab dem 1. Januar 2027 66,80 € im Monat kosten, 2026 waren es 63 €. Der Betrag wurde am 30. September 2026 von der dpa gemeldet (dpa) und ist auf bahn.de zu bestätigen. Er ergibt sich aus einem Kostenindex, der jedes Jahr veröffentlicht wird. Der Preis für 2028 ist noch nicht bekannt.
Wie kündigt man das Deutschlandticket?
Die Kündigung muss vor dem 10. des Monats erfolgen, über den Kundenbereich online oder das Formular der DB, mit der Abonnementnummer und nicht mit der Bestellnummer. Eine Kündigung vor dem 10. beendet den Vertrag zum Ende des Folgemonats: Um im Dezember aufzuhören, muss man vor dem 10. November kündigen (CEC-ZEV). Eine verspätete Kündigung führt zur Abbuchung des Folgemonats (profee.com).
Wie funktioniert das Deutschlandticket?
Es ist ein digitales, auf eine Person ausgestelltes Monatsabo ohne Begrenzung der Fahrten in Regionalzügen, S-Bahnen, Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen in ganz Deutschland. ICE, IC, EC und Fernbusse sind nicht eingeschlossen. Während der Fahrt muss ein amtlicher Lichtbildausweis vorgezeigt werden (CEC-ZEV).
Wo kauft man das Deutschlandticket?
Das Ticket gibt es auf bahn.de, in der App DB Navigator oder bei den regionalen Verkehrsunternehmen. Für Besucher ohne Wohnsitz in Deutschland sind die Bedingungen nicht bestätigt: Eine Quelle (profee.com) sagt, Touristen könnten es kaufen, eine andere (sprachschule.org) nennt eine deutsche Postadresse und ein SEPA-Konto. Prüfen Sie es auf bahn.de, bevor Sie abschließen.
Gilt das Deutschlandticket für Fahrten nach Frankreich?
Nicht allgemein. Das Ticket gilt bis zu den elsässischen Bahnhöfen Lauterbourg und Wissembourg, aber nicht bis Straßburg. Für die Straßenbahnlinie D von Kehl bestätigt keine gelesene offizielle Quelle die erwähnte Ausnahme (CEC-ZEV). Für eine Reise nach Paris oder ins französische Landesinnere braucht man ein separates Ticket.
Muss man die Erhöhung bestätigen, wenn man schon DB-Abonnent ist?
Ja, bei Verträgen, die vor dem 15. Oktober 2026 abgeschlossen wurden. Die Zustimmung muss spätestens am 30. November 2026 erfolgen, auf bahn.de oder in DB Navigator. Ohne Antwort endet der Vertrag zum 31. Dezember 2026, und eine Reaktivierung ist bis dahin möglich (FAQ der DB, Auszug, auf bahn.de zu bestätigen).
Gilt das Deutschlandticket in Seilbahnen?
Nein. Das Ticket gilt nicht in den Seilbahnen der Zugspitze, die nicht zu seinem Geltungsbereich gehören. Die Zahnradbahn nimmt es nur zwischen Garmisch-Partenkirchen und Grainau an, und nur, wenn die Auslastung es zulässt. Für einen Ausflug bis zum Gipfel braucht man also ein separates Ticket und sollte die Tarife direkt beim Betreiber prüfen (zugspitze.de).
Kann ein Student das Semesterticket für einen kurzen Aufenthalt nutzen?
Das Semesterticket ist Studierenden mit deutscher Einschreibung vorbehalten und wird 2027 mit 40,08 € angekündigt (dpa). Wer nur kurz ohne deutsche Einschreibung da ist, hat keinen Anspruch darauf und sollte je nach Länge der Fahrten das Deutschlandticket oder eine Tageskarte vergleichen (sprachschule.org).
Quellen
- Mitteilung der Verkehrsministerkonferenz, Lindau: Preisindex und Kostenverteilung, 26. März 2026 (gelesen).
- Deutschlandticket, Bundesregierung: Preis von 63 € im Jahr 2026 (Auszug).
- FAQ der DB, Zustimmung zur Erhöhung: Verfahren und Frist vom 30. November 2026 (Auszug).
- FAQ der DB, keine Zustimmung zur Erhöhung: Vertragsende am 31. Dezember 2026 (Auszug).
- Das Deutschlandticket, CEC-ZEV: Geltungsbereich, Kündigung, Grenze (inoffizielle Organisation, Aktualisierung vom 18. Juni 2026, gelesen).
- Bayerische Zugspitzbahn: Nutzungsregeln des Tickets an der Zugspitze (gelesen).
- Tickets, BVG: Preis der Tageskarte AB in Berlin (gelesen).
- HVV, Tariferhöhung 2026: Preis der Tageskarte AB in Hamburg (Auszug).
- Deutschlandticket wird teurer, deskmodder.de: Übernahme der dpa-Meldung vom 30. September 2026 (Auszug).
- Deutschlandticket, Wikipedia (de): Preisverlauf und Verwaltung (gelesen).
- Dritter Zwischenbericht der Evaluierung, teltarif.de: Finanzierung und Nutzung (Auszug).
- Bundestag sichert Finanzierung bis 2030, beck-aktuell: Zeithorizont der Finanzierung, November 2025 (Auszug).
- Eurail is now Interrail, TravelPulse: Namensänderung zum 10. September 2026, Fachpresse (Auszug).
- Deutschland-Ticket, Leitfaden für Studierende, sprachschule.org: praktische Bedingungen und Semesterticket (gelesen).
- Deutschlandticket guide, profee.com: Gültigkeit und Kündigung (gelesen; Seite von 2024, aktualisiert im Juni 2026).
- Können Touristen auch Deutschlandticket kaufen, wandernundmehr.at: FAQ von 2024 zum Kauf durch Touristen (Auszug).
- Frontaliers Grand Est, Verkehr nach Deutschland: Flexfahrt und Saar-Lor-Lux (Auszug).
Quellen abgerufen am 24. Oktober 2026. Gelesen: Seite geöffnet und durchgesehen. Auszug: Inhalt aus einem Suchergebnis oder einer teilweise gelesenen Seite.

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